08.04.2018 - 19:12 Uhr
Deutschland & Welt

Albert-Schweitzer-Turnier 2018 Mit Bruhnke zum Titelgewinn

Neustadt/WN/Mannheim. Mit einem krachenden Dunk nagelte Kay Bruhnke unter dem Jubel der 2000 Fans das Ausrufezeichen hinter das dritte Viertel. Da war die deutsche U18-Basketballnationalmannschaft im Finale des Albert-Schweitzer-Turniers (AST) aber längst auf der Siegerstraße. In der brechend vollen GBG-Halle in Mannheim ließ der Titelverteidiger am Samstag Australien beim 88:66 (57:32) keine Chance.

Die deutschen U-18-Basketballer jubeln nach dem Finalsieg über Australien. Bild: Tobias Stich
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Damit krönte die Auswahl von Bundestrainer Alan Ibrahimagic eine beeindruckende Siegesserie bei der 29. Auflage der alle zwei Jahre stattfindenden, inoffiziellen U18-Weltmeisterschaft. Ehe die DBB-Truppe mit einem überzeugenden 80:75-Halbfinalerfolg gegen Russlands Junioren ungeschlagen ins Endspiel einzog, hatte sie bereits Israel (86:85), Japan (113:48), Türkei (74:70), Australien (65:56) und Argentinien (88:68) bezwungen.

Das zweite Duell der Turnierwoche mit den Nachwuchsspielern aus "Down under" wurde dann zu einer richtiggehenden Demonstration. Nach einem wahren Offensiv-Feuerwerk in der ersten Hälfte verwaltete das Team um die überragenden Alba-Berlin-Talente Jonas Mattisseck - später zum besten Spieler des Turniers gekürt - und Hendrik Drescher (20 Punkte) lediglich die souveräne Führung.

Sonderapplaus

Für die Zuschauer gab es trotz der Überlegenheit der Deutschen etliche begeisternde Momente. Auch Kay Bruhnke holte sich für einige Szenen wie einem Dreier kurz vor das Halbzeitpause Sonderapplaus ab. Der aus der Jugend der DJK Neustadt stammende Shooting-Guard gehört zu den jüngeren Spielern seines Teams. Der 16-Jährige lief dennoch in fünf der sieben Partien als Starter auf und zeigte mit 6.9 Punkten im Schnitt eine ansprechende Leistung. Damit trug auch er viel zum zweiten Turniersieg des DBB beim AST bei. 2016 hatten die deutschen U18-Junioren das renommierte Turnier in dessen 60-jähriger Geschichte erstmals gewonnen.

Künftige Superstars

Insgesamt sahen heuer mehr als 20 000 Zuschauer die hochklassigen Spiele und wohl auch den einen oder anderen künftigen NBA-Spieler. Schließlich hatten in der Vergangenheit Superstars wie Magic Johnson, Tim Duncan oder Dirk Nowitzki beim AST erste internationale Erfahrung gesammelt.

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