Am Donnerstag gegen Deutschland
Mexiko sieht sich als Favorit

Sotschi. Weltmeister zu sein oder nicht Weltmeister zu sein, macht im Fußball einen großen Unterschied. Vor dem Halbfinale des Confederations-Cup am Donnerstag (20 Uhr/MESZ/ARD) darf die deutsche Mannschaft in Sotschi jedes Mal den schönen Trainingsplatz zwischen dem Olympiastadion und der Strandpromenade nutzen. Gegner Mexiko dagegen bekam nur das staubige Areal an der vierspurigen Hauptstraße zugeteilt. Auf dem Papier also sind die Mexikaner immer noch der Außenseiter, auch wenn ihr Stürmerstar Javier Hernandez, genannt Chicharito, das natürlich ganz anders sieht.

"Wir sind hierher gekommen, um das Turnier zu gewinnen", sagte der Profi von Bayer Leverkusen. "Es spielt keine Rolle, ob die Deutschen jünger oder schneller sind. Es wird uns gelingen, gegen sie auf Augenhöhe zu spielen. Es ist auch unser Ziel, ins Finale einzuziehen. Wir haben Vertrauen in unser System, in unser Team, in unsere Spieler." "Deutschland ist Weltmeister, Deutschland hat eine große Fußball-Geschichte. Aber bei allem Respekt: Diesmal glaube ich, dass Mexiko Favorit ist", sagte der frühere Nationalmannschafts-Torjäger Jared Borgetti. "Mexiko hat hier seine besten Spieler dabei. Deutschland nicht."
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