18.03.2018 - 22:02 Uhr
Deutschland & Welt

Aus für Öttl nach unverschuldetem Sturz Schrötter guter Siebter

Doha. Der Auftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft in Katar verlief für die deutschen Piloten mit Höhen und Tiefen. Beim ersten Saisonrennen der Moto2-WM schaffte es Marcel Schrötter am Sonntag in Doha mit seiner Kalex in die Top Ten und sammelte als Siebter neun Punkte. Der 25 Jahre alte Bayer behauptete nach einem sehr guten Start seinen Platz im Vorderfeld und durfte mit dem Saisonstart zufrieden sein.

von Agentur DPAProfil

Philipp Öttl dagegen hatte Pech. Schon kurz nach dem Start stürzte der 21-Jährige Bad Reichenhaller, der von Darryn Binder unverschuldet aus dem Rennen gerissen wurde. Sieger im MotoGP wurde Vizeweltmeister Andrea Dovizioso vor Titelverteidiger Marc Marquez. Nur 27 Tausendstelsekunden trennten den italienischen Ducati-Piloten Dovizioso im Ziel vom spanischen WM-Champion Marquez. Valentino Rossi aus Italien fuhr mit seiner Yamaha als Dritter über die Linie und feierte sein 228. WM-Podium.

"Ich hatte Probleme, an der Spitzengruppe dran zu bleiben", hatte zuvor Schrötter bei Eurosport eingeräumt. Im Zielsprint unterlag er nur knapp den KTM-Piloten Miguel Oliveira (Portugal) und Brad Binder (Südafrika). "Leider konnte ich die KTMs am Ende nicht hinter mir halten. Katar war in der Vergangenheit schwierig für mich, doch heute lief es gut", stellte er nach seinem siebten Rang zufrieden fest.

Im Moto3-Rennen ärgerte sich Öttl über den erneuten Zwischenfall mit Binder. "Bei einem so kleinen Gehirn kann man wohl nicht viel dazulernen. Das klingt hart, aber es ist so", schimpfte er.

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