Benedikt Mayr setzt seinen Sport und sich in Szene
Werbung für die Free-Skier

Die Welt der Freeskier ist auch deshalb eine außergewöhnliche, weil die Pistenakrobaten häufig alles aus zwei Perspektiven erleben. "Auf der einen Seite gibt es die Wettkämpfe, auf der anderen Seite das Filmen. Nur beides zusammen erhält zu hundert Prozent den Grundgedanken des Freeskiings", sagt Benedikt Mayr, einer von Deutschlands Besten in der Exotensportart.

Das Sportlerleben des 24 Jahre alten Olympia-Kandidaten kommt wie eine Kombination aus Wettkämpfen und Kameraprojekten daher - jetzt wird das Ganze dem Fernsehpublikum präsentiert. In der neuen Doku-Serie "WildOnes - Junge Helden" wird Mayr als einer von mehreren deutschen Trendsportlern porträtiert. Im Fokus: Mayrs Leben und seine großen Hoffnungen, in der neuen olympischen Freeski-Disziplin Slopestyle 2014 in Sotschi dabei zu sein.

Mayr sieht sich als Botschafter für seine Sportart: "Wir haben in Deutschland keine große Freeskiing-Szene. Mir ist es ein Anliegen, dass wir in Zukunft Nachwuchs haben, der den Sport repräsentieren kann." Gewinnen ist für ihn schon lange nicht alles mehr. "Es geht nicht immer nur darum, sich gegenseitig am Berg zu batteln", sagt Mayr.
In Filmen über den Extremsport wirken die Bilder manchmal bedrohlich unwirklich: Fahrer meistern die Abfahrt unbezwingbarer Berge, rasen auf steile Schneeschanzen zu, um extrem tiefe Schluchten zu überwinden. Gleichzeitig integrieren die Sportler in ihre Sprünge stylische Tricks, ästhetisch und akrobatisch perfekt.

Videos wie die von Mayr liefern faszinierende Bilder. In den Wettkämpfen geht es nüchterner zu: Slopestyle-Athleten müssen einen Hindernisparcours in einem zusammenhängenden Lauf absolvieren, Juroren bewerten die Sprünge. Das wäre für Mayr bei Olympia ebenfalls so - sofern er sich qualifiziert.
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