17.01.2018 - 22:10 Uhr
Sport

Biathleten um Laura Dahlmeier holen sich in Antholz den Feinschliff Generalprobe für Olympia

Antholz. Die Rückschläge in der Vorbereitung sind nicht spurlos an Laura Dahlmeier vorbeigegangen, doch vor der Generalprobe für die Winterspiele kribbelt es bei der Biathlon-Überfliegerin. "Jetzt geht's steil Richtung Olympia! Wir freuen uns, dass wir bald loslegen dürfen", sagte die 24-Jährige. Nach schon zwei Zwangspausen in dieser Saison will die siebenmalige Weltmeisterin beim Weltcup in Antholz ihre aufsteigende Form bestätigen und am Donnerstag (14.15 Uhr) im Sprint weit vorne landen. 2017 hatte sie in Italien erst das Einzel gewonnen und die Staffel zum Sieg geführt.

Laura Dahlmeier will sich in Antholz für Olympia in Pyeongchang in Form bringen. Bild: Tobias Hase/dpa
von Agentur DPAProfil

Die Erwartungen an die Garmisch-Partenkirchnerin sind gut drei Wochen vor Pyeongchang riesig, von der Gesamtweltcup-Siegerin werden Medaillen erwartet. Doch zuletzt lief es nicht immer wie gewünscht. Beim Heimspiel in Ruhpolding hatte sie mit Platz 48 im Einzel das schwächste Resultat ihrer Karriere abgeliefert, am Sonntag konnte sie nach dem zweiten Rang im Massenstart wieder lachen. "Der Druck von außen ist spürbar, aber es ist so eine Rolle, in die ich reinwachsen muss", sagte Dahlmeier, die nicht an sich zweifelt: "Ich fühle mich aktuell sehr gut, habe in Ruhpolding gute Rennen gezeigt nach dem verpatzten Einzel. Es ist alles möglich, der Fahrplan passt."

Schempp Außenseiter

Am malerisch gelegenen Antholzer See auf 1642 Metern Höhe stehen bis Sonntag vor täglich mehr als 20 000 Fans noch die Verfolgungsrennen und Massenstarts auf dem Programm. Bis zum Olympia-Start am 9. Februar gibt es anschließend nur noch Training. "Ich versuche, drei gute Rennen zu machen und Spaß zu haben", kündigte Dahlmeier an.

Aufgrund von Rückenproblemen hat Simon Schempp bei den Männern derzeit einigen Rückstand auf das überragende Duo Martin Fourcade (Frankreich) und Johannes Thingnes Bö (Norwegen). Die Reise nach Antholz trat er trotzdem positiv an, denn der Schwabe feierte fünf seiner zwölf Weltcupsiege in Italien, konnte von 2014 bis 2016 dreimal in Serie den Sprint gewinnen. Über zehn Kilometer gehört er am Freitag nach Platz sechs im Massenstart in Ruhpolding trotzdem nur zum erweiterten Favoritenkreis.

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