19.02.2018 - 21:20 Uhr
Deutschland & Welt

Bobsport BSC Winterberg widerspricht Kiriasis

Pyeongchang. Im Dauerstreit zwischen dem jamaikanischen Bob-Verband und der Turin-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis schaltet sich nun auch ihr ehemaliger Verein BSC Winterberg ein. Die ehemalige Bobpilotin hatte zuletzt behauptet, der von Jamaika in Pyeongchang genutzte Bob sei von ihr angeleast und besorgt worden. Sie habe dafür einen gültigen Vertrag. Sogar eine einstweilige Verfügung ihres Anwalts sollte den Olympia-Start des Schlittens verhindern. Der BSC Winterberg erklärte in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Mail nun: "Frau Kiriasis hat den Bob für Jamaika nicht organisiert oder besorgt. Der gesamte Prozess (außer die Übergabe) lief über einen Dritten." Somit existiere "kein von Frau Kiriasis fristgerecht unterzeichneter Mietvertrag". Die Frist bis zum 15. Februar, 18.00 Uhr MEZ habe sie verstreichen lassen. Damit liege "kein rechtsgültiger, unterschriebener Mietvertrag vor. Frau Kiriasis war zu keiner Zeit 'Besitzerin' des Bobs."

von Agentur DPAProfil

Weiterhin bestätigte der frühere Verein von Kiriasis, dass der jamaikanische Bobverband nun einen "unterschriebenen Kaufvertrag hat. Der Bob geht mit Zahlung des Kaufpreises in den Bestand des jamaikanischen Verbandes über."

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