18.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Club: Trübsal nach Pokal-Aus Fußball

von Redaktion OnetzProfil

Nürnberg.(dpa) Nach einer schwarzen Woche ist die Aufbruchstimmung beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg in Trübsal umgeschlagen. Sport-Vorstand Martin Bader sprach nach der 0:1-Pokalpleite beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg Klartext: "Innerhalb einer Woche ist vieles kaputt gegangen", sagte der Boss, der wie die Club-Fans im DFB-Pokal vergeblich auf eine Wiedergutmachung nach der 1:5-Derbyschlappe gegen die SpVgg Greuther Fürth gehofft hatte.

Der extreme Umbruch mit 14 neuen Spielern nach dem Abstieg ist dem Zweitliga-Favoriten zum Saisonstart noch deutlich anzumerken. Die Mannschaft erwartet bis zum Zweitliga-Heimspiel gegen den FSV Frankfurt "eine schwierige Woche". Der Druck wächst. Auch auf Valerien Ismael. Der unerfahrene Trainer ist gefordert. "Wir sind alle sehr enttäuscht darüber, wie wir ausgeschieden sind", sagte der 38-Jährige, der feststellte: "Man hat gemerkt, dass wir die Derby-Niederlage gegen Fürth innerhalb von vier Tagen nicht aus dem Kopf bekommen haben. Das hat uns richtig wehgetan." Sport-Vorstand Bader schloss nicht aus, den Kader weiter zu verstärken.

Paris: Kopfstoß beim Kabinengang

Paris.(dpa) Nach dem Sieg von Paris St. Germain gegen den SC Bastia ist es zu einem schweren Zwischenfall auf dem Weg in die Kabine gekommen. Ein Video auf der Homepage von "Canal+ zeigt, wie Bastia-Profi Brandao auf Thiago Motta von den siegreichen Gastgebern wartet, sich ihm nähert und den Italiener mit einem Kopfstoß im Gesicht verletzt. Die Nase des Ersatzkapitäns blutet. Teamkollegen versuchen Motta zu beruhigen, nachdem Brandao direkt nach der Tat in die Kabine geflüchtet war.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi forderte bei BeIn Sport Television, dass Brandao "lebenslang gesperrt werden müsse". Laut dem Vereinsboss erlitt Motta einen Nasenbeinbruch. Paris hatte die Partie im eigenen Stadion mit 2:0 trotz eines frühen verletzungsbedingten Ausfalls von Zlatan Ibrahimovic gewonnen und damit den ersten Sieg in der neuen Saison der französischen Fußball-Meisterschaft gefeiert.

Auftaktpleite trifft Van Gaal hart

London.(dpa) Diese Niederlage zum Meisterschafts-Auftakt traf Louis van Gaal extrem hart. "Schlimmer hätte es nicht kommen können", gab der Hoffnungsträger der Anhänger von Manchester United zu: "Wir haben in der Vorbereitung sehr viel Selbstvertrauen aufgebaut." Dies sei nun mit einem Schlag zerstört, kommentierte der niederländische Coach ernüchtert. "Neuer Trainer, aber die gleiche alte Geschichte", schrieb die "Times" nach der überraschenden 1:2-Heimpleite des englischen Fußball-Rekordmeisters gegen Außenseiter Swansea City im heimischen Old Trafford.

Nach der verkorksten vergangenen Spielzeit unter Coach David Moyes mit sieben Heimniederlagen hatten die Fans von United unter dem als Retter verpflichteten Niederländer van Gaal mit allem gerechnet. Nicht aber mit der ersten Schlappe der Club-Geschichte in der Premier League gegen Swansea. Das Hauptaugenmerk Van Gaals richtet sich nach dem ersten Rückschlag nun auf den Transfermarkt.

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