Club will Negativserie beenden
Spielt Torjäger Ishak gegen Heidenheim?

Mikael Ishak ist in dieser Woche ins Teamtraining zurückgekehrt. Ob der Torjäger des 1. FC Nürnberg gegen Heidenheim schon aufläuft, ist jedoch fraglich. Bild: Gebert

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg will seine Krise im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga endlich beenden. Nach fünf sieglosen Partien am Stück möchte der fränkische Tabellenzweite am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Heidenheim wieder einen Dreier holen. "Wir wollen natürlich das Maximum erreichen, aber wir werden keine Parolen raushauen", sagte Trainer Michael Köllner am Donnerstag. "Wir behalten die Ruhe, die Stimmung ist gut. Es hat sich nichts verändert."

Köllner zeigt sich bei Top-Torjäger Mikael Ishak weiter zurückhaltend. Der Schwede hatte Mitte Februar einen Innenbandriss im linken Knie erlitten und ist in dieser Woche ins Teamtraining zurückgekehrt. Der mit zwölf Saisontoren beste Club-Angreifer nimmt aber vorerst nur dosiert an Einheiten teil. Ishak habe die Belastung an den vergangenen beiden Tagen gut verkraftet, erzählte Köllner, dessen Team zuletzt in der Offensive die Durchschlagskraft fehlte. "Wir sind gut beraten, bei ihm von Tag zu Tag schauen."

Nach der jüngsten Kritik Köllners an Torwart Fabian Bredlow, der beim 1:1 gegen Dynamo Dresden den Gegentreffer verschuldet hatte, betonte der FCN-Coach den Wert des Keepers. "Fabian Bredlow spielt bislang eine richtig starke Saison. Er hat jetzt in Dresden einmal unglücklich agiert, aber die Mannschaft hat das ausgemerzt", sagte Köllner. Man wäre schlecht beraten, gleich die Aufstellung um 180 Grad zu drehen.

Gegen die "kompakte, robuste" Mannschaft aus Heidenheim muss Köllner auf Innenverteidiger Ewerton nach der fünften Gelben Karte verzichten. Sollte der Club mit einer Viererkette auflaufen, würde Lukas Mühl den Brasilianer ersetzen. "Tempofußball wird gefragt sein", erläuterte Köllner. "Wenn wir das schaffen, wird es für Heidenheim schwer."
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