09.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Der Beißer hofft auf Gnade

Als Luis Suárez das Gerichtsgebäude in Lausanne verließ, wurde er hart von Reportern bedrängt. Der Uruguayer beantwortete aber keine Fragen. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Skandal-Stürmer Luis Suárez setzt auf die Gnade der höchsten Sportrichter. In einer fünfstündigen Anhörung vor dem CAS-Berufungstribunal kämpfte der Uruguayer am Freitag in Lausanne um eine Verkürzung seiner Sperre wegen der Beiß-Attacke bei der Fußball-WM. Die Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs will ihre Entscheidung in dem Fall voraussichtlich in der kommenden Woche verkünden. Die Anwälte des Uruguayers wollen dem Vernehmen nach erreichen, dass der Bann auf Länderspiele beschränkt wird und Suárez schon bald für seinen neuen Arbeitgeber FC Barcelona auflaufen kann.

Der Torjäger war für seinen Biss in die Schulter des Italieners Giorgio Chiellini im WM-Gruppenspiel für neun Pflicht-Länderspiele gesperrt und für vier Monate von allen Aktivitäten im Fußball ausgeschlossen worden. Trotz der Sperre verpflichtete der FC Barcelona den Angreifer. Der 27-Jährige erschien zu der Anhörung am Freitag selbst, antwortete aber auf keine Frage der wartenden Reporter. Heftig von den Journalisten bedrängt, verließ Suárez am Nachmittag das CAS-Gebäude wieder.

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