01.03.2018 - 22:18 Uhr
Deutschland & Welt

"Der Club hat Blut geleckt" Am Samstag Frankenderby zwischen Nürnberg und Fürth

Es ist wieder Derby-Zeit in Franken. Zweitliga-Spitzenteam 1. FC Nürnberg empfängt die abstiegsbedrohte SpVgg Greuther Fürth. Das Duell gibt es zum 264. Mal. Für den langjährigen Club-Kapitän Andreas Wolf sind die Nürnberger bereit für den Aufstieg.

"Wenn die Mannschaft auch weiterhin so konzentriert auftritt, dann bin ich überzeugt, dass sie da oben bleiben wird." Zitat: Andreas Wolf, der frühere Kapitän des 1. FC Nürnberg
von Agentur DPAProfil

Nürnberg/Fürth. Vor dem 264. Franken-Derby hat der frühere Kapitän Andreas Wolf dem 1. FC Nürnberg Aufstiegsreife bescheinigt. "Der Club hat Blut geleckt und steht ganz vorne. Das will kein Spieler mehr freiwillig hergeben. Wenn die Mannschaft auch weiterhin so konzentriert auftritt, dann bin ich überzeugt, dass sie da oben bleiben wird", sagte Wolf in einem am Donnerstag auf der Homepage des Fußball-Zweitligisten veröffentlichten Interview.

Derzeit ist der 1. FC Nürnberg Spitzenreiter und hat acht Punkte Vorsprung auf Relegationsrang drei. Der 35-jährige Wolf erwartet im Prestigeduell gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag (13 Uhr) einen Sieg seines langjährigen Vereins. "Wir sind gerade sehr gut dabei, die Mannschaft funktioniert richtig gut. Die Fürther haben sich zwar zuletzt etwas gefangen, aber ich sehe uns dennoch als Favoriten und gehe davon aus, dass wir unser Spiel durchziehen werden", sagte Wolf, der auf ein 2:0 des FCN tippt.

Club-Sieg im Hinspiel

Das Hinspiel jenseits der Stadtgrenze hatte der Club mit 3:1 gewonnen. Ihren zuvor letzten Auswärtssieg gegen den Rivalen hatten die Nürnberger am 6. Oktober 1997 (1:0) gefeiert, die Partie fand damals aber im Frankenstadion statt. Der letzte Erfolg in Fürth lag sogar noch länger zurück (4:1 am 20. Oktober 1979).

Die abstiegsbedrohten Fürther freuen sich auf die traditionell hochbrisante Partie gegen den Nachbarn. "Das Engagement und die Trainingsleistung sind auf einem höheren Niveau als sonst", sagte Trainer Damir Buric. "Wir freuen uns auf das Derby. Es ist schon ein besonderes Spiel."

Für den FCN geht es darum, einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga-Rückkehr zu machen - für die Fürther darum, mal wieder auf einen Nichtabstiegsrang zu klettern. Auswärts konnte der Tabellen-16. in dieser Saison in zwölf Partien aber nie gewinnen und holte nur vier Punkte. Jedoch sind die Fürther seit drei Spielen ungeschlagen. Buric fordert von seinem Team noch mehr Konzentration. Zuletzt habe seine Mannschaft im Spiel stets drei bis fünf Minuten gehabt, "die der Gegner bestraft hat". Buric hat in Adam Pinter, Uffe Bech und Kaylen Hinds einige angeschlagene Spieler. Richard Magyar leidet an einer Grippe.

Wenn die Mannschaft auch weiterhin so konzentriert auftritt, dann bin ich überzeugt, dass sie da oben bleiben wird.Andreas Wolf, der frühere Kapitän des 1. FC Nürnberg
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