03.09.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Der neue Co-Trainer: Thomas Schneider

von Redaktion OnetzProfil

Von diesem rasanten Karrieresprung hätte Thomas Schneider im März sicher noch nicht zu träumen gewagt. Nach dem Aus auf seiner ersten Station als Bundesligatrainer beim VfB Stuttgart musste sich der 41-Jährige notgedrungen eine Auszeit nehmen. Ein halbes Jahr später ist Schneider Assistenzcoach beim WM-Champion und damit erster Ansprechpartner von Bundestrainer Joachim Löw. "Die Aufgabe bei der Nationalmannschaft ist für mich eine große Herausforderung. Ich fühle mich geehrt, dass mir der DFB und Joachim Löw dieses Vertrauen entgegenbringen", erklärte Schneider, der Hansi Flick nachfolgt und einen Vertrag bis zur EM 2016 bekam.

Löw kennt ihn noch aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten. Zwei Jahre, von 1996 bis 1998, war der heutige Nationaltrainer auch Chef beim VfB. Schneider war damals ein junger Abwehrspieler. 1997 bejubelten sie in Berlin gemeinsam den Sieg im DFB-Pokal.

"Schon damals habe ich gemerkt, dass wir sehr ähnlich über den Fußball denken. Und wir haben uns über die Jahre ja nie aus den Augen verloren", erinnerte nun Schneider. "Ich bin der Überzeugung, dass wir uns sehr gut ergänzen und optimal zusammenarbeiten werden. Das gilt auch für Oliver Bierhoff und Andreas Köpke."

Als Coach des VfB Stuttgart hat Schneider vermutlich das gesamte Gefühlsspektrum eines Profitrainers miterlebt. Im August 2013 verpflichteten die Schwaben den gebürtigen Rheinhausener als Heilsbringer. Nach der Winterpause stürzte der Verein ab. Unmittelbar nach der historischen Serie von acht Niederlagen nacheinander musste Schneider im März dieses Jahres gehen. Seine Auszeit begann. (dpa)

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