25.08.2017 - 21:44 Uhr
Sport

Der Wahnsinnstransfer ist perfekt 147 Millionen für Dembele - das ist verrückt

Der zweitteuerste Transfer der Fußball-Historie ist praktisch perfekt. Borussia Dortmund und der FC Barcelona haben sich grundsätzlich auf einen Wechsel von Ousmane Dembélé geeinigt. Insgesamt könnte der BVB für den 20-Jährigen 147 Millionen kassieren.

"Einen Spieler wie ihn kannst du nicht Eins zu Eins ersetzen." Zitat: BVB-Boss "Aki" Watzke
von Agentur DPAProfil

Dortmund. Sportlich ein Verlust, finanziell ein Quantensprung: Mit dem Rekordwechsel von Fußball-Profi Ousmane Dembélé zum FC Barcelona stoßen Borussia Dortmund und die Bundesliga in neue Transferdimensionen vor. Beide Clubs erzielten am Freitag "eine grundsätzliche Einigung", wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA in einer Adhoc-Mitteilung bekanntgab. Demnach wird Barça dem BVB eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 105 Millionen Euro für das 20 Jahre alte Ausnahmetalent zahlen. Durch weitere erfolgsabhängige Zahlungen könnte die Summe noch um 42 Millionen Euro auf insgesamt 147 Millionen Euro steigen. Am Sonntag wird Dembélé in Barcelona erwartet, am Montag soll er den obligatorischen Medizincheck absolvieren und den Fünfjahresvertrag unterzeichnen. Die festgeschriebene Ablösesumme für den französischen Nationalspieler beträgt nach Barça-Angaben 400 Millionen Euro. Dembélé soll die Trikotnummer 11 von Neymar übernehmen, der zuvor für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain gewechselt war.

Millionen an Rennes

"Ich glaube, dass wir auf dem Weg sind", hatte Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer des an der Börse notierten Bundesligisten, zuvor auf der Bilanz-Pressekonferenz in Dortmund gesagt und den Vollzug noch nicht bestätigen können. Der Gewinn im kommenden Jahr dürfte durch den Dembélé-Wechsel noch höher ausfallen, auch wenn der BVB an dessen Ex-Verein Stade Rennes noch einige Millionen abgeben muss. "Sollte es einen Transfer von Ousmane Dembélé geben, ist das eine sportliche Schwächung. Einen Spieler wie ihn kannst du nicht 1:1 ersetzen", räumte Watzke ein. Gleichwohl sieht er die Westfalen für die Zukunft hervorragend aufgestellt.

Barcelona hatte offenbar sämtliche BVB-Forderungen erfüllt. Der Durchbruch im Transfer-Hickhack soll am Donnerstag vor der Champions-League-Auslosung in Monaco bei einem Gipfeltreffen mit Watzke und Zorc sowie Barcelonas Präsident Maria Bartomeu, Sportvorstand Oscar Grau und Fußball-Direktor Raul Sanllehi erzielt worden sein. Vor einem Jahr hatte der BVB Dembélé für 15 Millionen Euro von Stade Rennes verpflichtet. Nun wird er weltweit der zweitteuerste Transfer nach Neymar.

Trainings-Streik

Um seinem Wechselwillen Nachdruck zu verleihen, war der 20-Jährige vor rund zwei Wochen erstmals nicht zum BVB-Training erschienen. Neben einer deftigen Geldstrafe reagierten die verärgerten Dortmunder Verantwortlichen mit der Suspendierung des Spielers.

Einen Spieler wie ihn kannst du nicht Eins zu Eins ersetzen.BVB-Boss "Aki" Watzke
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