11.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Deutsche Basketballer verlieren erstes Qualifikationsspiel in Polen mit 67:68 Der verflixte Korbring

Der Robert Skibniewski (links) versucht an Heiko Schaffartzik vorbeizukommen. Die Deutschen verloren ihr erstes Qualifikationsspiel zur EM mit 67:68. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Deutschlands Korbjäger sind mit einer bitteren Pleite in die EM-Qualifikation gestartet. Nach einer schwachen Vorstellung kassierte die Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) am Sonntagabend gegen Polen eine 67:68 (31:36)-Niederlage und steht damit schon unter Druck. Beste Werfer des Teams von Bundestrainer Emir Mutapcic waren Kapitän Heiko Schaffartzik und Dennis Schröder mit jeweils 16 Punkten.

Drei Sekunden vor Schluss vergab NBA-Profi Schröder von den Atlanta Hawks, der nicht wie erhofft in die Führungsrolle schlüpfen konnte, mit einem Dreierversuch an den Korbring den möglichen Sieg. Maik Zirbes konnte den Rebound ebenfalls nicht unterbringen - die Auftaktpleite war damit besiegelt.

Am Mittwoch in Österreich

Im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich am Mittwoch in Schwechat muss eine deutliche Steigerung her, um das EM-Ziel nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Dritter Vorrundengegner ist Luxemburg. Für die EM-Endrunde 2015, die wegen der politischen Lage nicht in der Ukraine stattfindet, qualifizieren sich die sieben Gruppensieger und die sechs besten Gruppenzweiten.

Nach einem ordentlichen Beginn brachte Schröder die DBB-Auswahl beim 6:5 erstmals in Führung. Doch schon Mitte des ersten Viertels nahm die Fehlerquote dramatisch zu, so dass die Hausherren auf 17:10 davonziehen konnten. Zur Pause lagen die Deutschen mit fünf Punkten zurück. Mutapcic versuchte seine Schützlinge in der Pause wachzurütteln, doch zunächst wurde es kaum besser. Beim 33:41 drohte die DBB-Auswahl den Kontakt zu verlieren, konnte den Rückstand aber schnell wieder auf vier Zähler verkürzen. Auch den nächsten Zwischenspurt der Polen konterte das Mutapcic-Team dank Kapitän Schaffartzik: Der Routinier vom deutschen Meister Bayern München traf mit einem Dreier und danach noch einmal mit drei Freiwürfen zum 43:48. Mit sechs Zählern Rückstand ging es ins Schlussviertel. Dort keimte beim 56:56 (32.) wieder Hoffnung, die sich in der spannenden Schlussphase jedoch nicht erfüllte.

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