19.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

DFB-Pokal: Dresden feiert 2:1-Sieg - HSV zittert sich weiter - Ingolstadt von der Rolle Auch Schalke blamiert sich

Der FC Schalke 04 hat sich zum Abschluss der ersten Runde des DFB-Pokals als fünfter Club aus der Fußball-Bundesliga blamiert. Das Team von Trainer Jens Keller unterlag nach schwacher Leistung am Montagabend bei Drittligist Dynamo Dresden mit 1:2 (0:1).

Das war der Anfang vom Ende für den FC Schalke 04: Dresdens Justin Eilers (vorn) hat soeben das 1:0 für Dynamo Dresden erzielt und lässt sich wegen seines Treffers feiern. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Fünf Tage vor dem Liga-Start bei Hannover 96 enttäuschten die Knappen vor 29 590 Zuschauern auf der ganzen Linie und verloren nach Treffern von Justin Eilers (24. Minute/Foulelfmeter) und Nils Teixeira (49.) erstmals seit 1991 wieder ein Auftaktspiel im Pokal. Joel Matip (78.) gelang nur noch der Anschluss.

"Die erste Halbzeit haben wir ziemlich verschlafen. Wir sind Champions-League-Teilnehmer, da können wir mit einer solchen Leistung nicht zufrieden sein", ärgerte sich Schalkes Abwehrspieler Marco Höger in der ARD. Rundum zufrieden war Dynamo-Coach Stefan Böger: "Wir haben unheimlich leidenschaftlich gespielt von der ersten bis zur letzten Minute."

Der Hamburger SV wendete eine Pleite beim FC Energie Cottbus hingegen mit viel Mühe ab. Die Hanseaten gewannen beim Drittligisten aus der Lausitz mit 4:1 im Elfmeterschießen und erreichten nach dem 2:2 (1:1, 0:1) nach 120 Minuten die zweite Runde. Dort stehen auch der 1. FC Heidenheim, der sich im Duell zweier Zweitligisten gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:1 (0:0) durchsetzte, und Kickers Offenbach, das in Unterzahl mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen Zweitligist FC Ingolstadt siegte. Nach Ablauf der Verlängerung hatte es am Bieberer Berg 0:0 gestanden. Aus der höchsten Spielklasse fehlen in der zweiten Runde am 28./29. Oktober neben Schalke der FSV Mainz 05, VfB Stuttgart, FC Augsburg und der SC Paderborn.

Das Konzept von HSV-Trainer Mirko Slomka war in Cottbus bereits nach zehn Minuten geplatzt, als Torhüter Rene Adler Energie-Spieler Fanol Perdedaj im Strafraum von den Beinen holte. Manuel Zeitz verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:0 für die Lausitzer, die in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen waren.

Dem HSV mühte sich lange vergeblich den Rückstand wettzumachen. Erst eine Standardsituation verhalf dem Bundesligisten 20 Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. Heiko Westermann köpfte eine Freistoß-Flanke unhaltbar für Kevin Müller im Energie-Tor zum 1:1 ein. Die Führung durch Rafael van der Vaart (96.) glich Sven Michel (105.) aber für die Cottbuser wieder aus. "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", sagte HSV-Keeper René Adler.

Mit einem Handelfmeter legte Torjäger Marc Schnatterer in der 53. Minute den Grundstein für Heidenheims Vorstoß in die zweite Pokalrunde. Den endgültigen K.o. der harmlosen Gäste aus Berlin besorgte Adriano Grimaldi (69.), der völlig unbedrängt per Kopf zum 2:0 vollstreckte. Fabian Schönheim (79.) verkürzte für die mit zwei Unentschieden schwach in die Zweitliga-Saison gestarteten Berliner.

Trotz Unterzahl setzte sich Viertligist Offenbach gegen den zweitklassigen FC Ingolstadt durch. Sascha Korb hatte bereits nach 47 Minuten die Gelb-Rote Karte gesehen.

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