05.11.2017 - 22:02 Uhr
Sport

Diskussion um Schiedsrichterentscheidung "Irritation" in Augsburg

Augsburg. Verständnis konnten die Augsburger Manuel Baum und Stefan Reuter für Schiedsrichter Christian Dingert nun wirklich nicht aufbringen. Ein Handspiel des Leverkuseners Panagiotis Retsos im eigenen Strafraum und der Verzicht des Referees auf einen Elfmeter verärgerten das Führungsduo der Fuggerstädter. Dass Dingert auch nach Rücksprache mit dem Videoschiedsrichter keinen Strafstoß verhängte, veranlasste Reuter nach dem Remis gegen Angstgegner Bayer Leverkusen zu einem allgemeinen Vorstoß in Sachen Videobeweis.

Die Augsburger Jeffrey Gouweleeuw (links) und Daniel Baier reklamieren bei Schiedsrichter Christian Dingert ein Handspiel. Bild: Stefan Puchner/dpa
von Agentur DPAProfil

"So wie es aktuell läuft, dass man jede Woche die Diskussionen hat, das macht echt keinen Spaß mehr", sagte Reuter nach dem 1:1 (0:0) am Samstag. "Es ist ja ganz offensichtlich, dass nahezu alle dafür sind, aber dass nahezu alle auch unzufrieden mit der Situation sind. Von daher gibt es Redebedarf." Die Aufregerszene ereignete sich in der 40. Minute, als Retsos den Ball an die Hand bekam. Noch mehr Verwirrung verursachte jedoch unfreiwillig eine Geste Dingerts, der nach dem Spiel Aufklärungsarbeit leistete. "Für mich war es ein unabsichtliches Handspiel. Der Ball fällt dem Leverkusener Spieler von oben an die Hand, unabsichtlich", beschrieb er die Situation, "und ich zeige, das war wahrscheinlich die Irritation, Abstoß an."

Reuter und so manch ein anderer Augsburger hatte das ganz anders gesehen. "Wir haben uns die Szene ungefähr 20 Mal angeschaut, und er zeigt ganz klar auf den Punkt, ins Zentrum", beteuerte der Manager des FCA. Wirklich unzufrieden mit dem Remis waren am Ende aber weder der FCA noch Bayer, die mit jeweils 16 Punkten in die Länderspielpause gehen.

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