31.05.2011 - 00:00 Uhr
Sport

Doppelsieg für Triathlon-Ehepaar - Zummer-Ferstl und Neef siegen auf der Sprintdistanz In Weiden fliegen die Funks

Tolle Leistungen bei tollem Wetter: Nach der Kälteschlacht im Vorjahr waren die Rahmenbedingungen beim dritten Injoy-Triathlon rund ums Schätzlerbad nahezu perfekt. Bei Sonnenschein und 23 Grad boten die rund 420 Triathleten den Zuschauern durchweg spannenden Sport.

von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Dazu passte auch die Organisationsarbeit, die Pierre Jander und sein Helferteam stemmten. Das Mammutprogramm - insgesamt gingen 12 verschiedene Wettbewerbe über die Bühne - lief mehr oder weniger problemlos ab. Hektik kam nur einmal kurz auf, als in der Wechselzone ein Radständer zusammenbrach und dabei rund hundert Räder zu Boden gingen. Jander und sein Team improvisierten aber zügig und organisierten Ersatz. So bedeutete der Zwischenfall für die Wettbewerbe der Erwachsenen lediglich eine Verzögerung von 30 Minuten.

Die Favoriten ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Weder auf der Sprint- noch auf der olympischen Kurzdistanz. Auf letzterer feierte die Funk-Familie einen Doppel-Sieg. Während Heike Funk schon als Führende aus dem Wasser ging und ihren ersten Platz relativ problemlos vor der starken Lokalmatadorin Barbara Gerber vom Laface-Team Weiden absicherte, fuhr sich ihr Mann erst auf der Radstrecke auf die Siegerstraße. Durch einen starken Lauf sicherte Funk seinen Sieg dann souverän ab.

Viel Herzblut

Der Altmeister von der SG Katek Grassau war sich selbst jedoch nie ganz sicher. "Durch die vielen Runden und die Sprint-Triathleten auf der Strecke wusste ich nie genau, wie groß der Vorsprung tatsächlich ist", berichte Funk nach dem Rennen. Diese Unsicherheit trieb ihn an und sorgte für eine starke Zeit knapp über zwei Stunden. Auch seine Frau Heike ging an die Schmerzgrenze - vor allem auf der Radstrecke. "Der Wind hat es mir auf dem Rad doch sehr schwer gemacht", berichte Funk nach der erfolgreichen Titelverteidigung.

Für die Veranstaltung hatten beide nur Lob übrig. "Man merkt einfach, dass hier viel Herzblut hineingesteckt wird", lobt Harald Funk. Und auch seine Frau findet, dass sich der Familienausflug - neben den Eltern standen auch drei Funk-Kinder am Start - gelohnt hat.

Gelohnt hat sich die Reise nach Weiden auch für Sebastian Neef und Astrid Zunner-Ferstl. Die beiden Triathleten von Tristar Regensburg siegten jeweils souverän im Sprint, dem zweiten Haupt-Wettkampf. Die wohl beste regionale Triathletin der vergangenen Jahre ging zwar nur als Vierte aus dem Wasser. Aber vor allem durch eine überragende Leistung auf dem Rad legte sie den Grundstein für ihren Sieg. Auf den beiden Laufrunden sicherte sie ihren Erfolg dann ab und konnte sogar ein wenig genießen: "Die Laufstrecke um den See ist sehr schön", sagte sie nach dem Rennen. Auch sie hatte für die Veranstaltung und die Helfer nur Lob übrig und verspricht: "Das wird wohl nicht meine letzte Teilnahme in Weiden gewesen sein."
Auch ihr Team-Kollege sicherte sich seinen Sieg erst auf Rad- und Laufstrecke, nachdem er als Vierter aus dem Becken stieg. Die durchschnittliche Schwimmzeit erklärt Neef dadurch, dass er kurzfristig von der Kurz- auf die Sprintstrecke wechselte und deshalb auf ein relativ langsam besetzte Bahn eingeteilt wurde. "Beim Radfahren lief's von Anfang an super, ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit den Wenden, es war alles bestens ausgeschildert und markiert. So konnte ich dem Führenden nach dem Schwimmen gute zwei Minuten abnehmen und diesen Vorsprung beim Laufen verteidigen."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.