06.02.2018 - 22:46 Uhr
Deutschland & Welt

Ein Engländer auf Talentsuche für Leipzig Der Guru von der Insel

Leipzig. Mit britischem Scouting-Knowhow will RB Leipzig seine globale Talente-Offensive starten. Nur wenige Tage nach Ralf Rangnicks Brandrede stellte der Fußball-Bundesligist am Dienstag bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz Paul Mitchell als neuen Chef-Späher vor. Der 36-jährige Engländer, einst Spieler bei unterklassigen Clubs wie Milton Keynes Dones oder Wigan Athletic, arbeitete als Scout zuletzt für den FC Southampton und Tottenham Hotspur. Nun soll er für die Leipziger die Nachwuchsnot lindern und helfen, RB dauerhaft im europäischen Spitzenfußball zu etablieren. Mitchell unterzeichnete einen Vertrag über zweieinhalb Jahre.

Paul Mitchell (links) ist neuer Chef für die Talentsichtung bei RB Leipzig. Sportdirektor Ralf Rangnick stellte ihn am Dienstag vor. Bild: Jan Woitas/dpa
von Agentur DPAProfil

"Es ist eine Ehre und ein Privileg, diese großartige Gelegenheit zu bekommen bei so einem fantatischen Club, aber auch in Deutschland arbeiten zu können", sagte Mitchell. "Ich verspreche mir die Schritte, die bei uns jetzt anstehen", betonte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. Erst am Montag hatten beide verhandelt. "Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, ist es sehr schwer, Nein zu sagen", meinte Mitchell.

Leipzigs neuer Chef-Späher genießt einen sehr guten Ruf. Nach dem Ende der eigenen Fußballer-Karriere wegen einer schweren Verletzung arbeitete Mitchell zunächst als Scout für die MK Dons, Anfang 2012 wechselte er zum FC Southampton. Im November 2014 zog es ihn zu Tottenham. Bei den Saints war Mitchell zuvor für die Verpflichtungen unter anderem von Sadio Mane zuständig gewesen. Der kam damals von Red Bull Salzburg, Rangnick war damals auch Sportdirektor des österreichischen RB-Clubs.

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