13.04.2018 - 22:28 Uhr
Deutschland & Welt

Eishockey Dämpfer für EHC München

Titelverteidiger München verpatzt den Finalauftakt um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Die Eisbären Berlin gewinnen 4:3.

Im ersten Finalspiel zwischen dem EHC RB München und den Eisbären Berlin ging es nicht nur eng zu, sondern auch hoch her. In dieser Szene wollen der Berliner Nicholas Petersen (links) und RB-Spieler Daryl Boyle (Zweiter von rechts) aufeinander losgehen. Bild: Tobias Hase/dpa
von Agentur DPAProfil

München. Titelverteidiger EHC Red Bull München hat gleich zum Start der Final-Play-Offs gegen die Eisbären Berlin gepatzt und das Auftaktduell um die deutsche Eishockey-Meisterschaft verloren. In einem packenden ersten Duell gelang dem Gästeteam von Trainer Uwe Krupp am Freitagabend beim 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) der Auswärtscoup.

Vor 6142 Zuschauern bescherten Jamison MacQueen (2. Minute), Sean Backman (15.), James Sheppard (25.) und Louis-Marc Aubry (55.) den hochkonzentrierten Berlinern einen Start nach Maß. Jonathan Matsumoto (12. Minute), Brooks Macek (28.) und Keith Aucoin (60.) konnten für die Münchner jeweils nur verkürzen. Auf der Jagd nach der dritten Meisterschaft am Stück wollen die Münchener am Sonntag (14.30 Uhr/Sport1/Telekomsport) in Berlin zurückschlagen.

Im ersten von maximal sieben Finalspielen gaben beide Mannschaften von Beginn an Vollgas. Einen Blitzstart legten die Berliner hin. Nach gerade einmal 70 Sekunden ließ Deutschlands Torwartheld der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, Danny aus den Birken, den Puck unglücklich zur Seite prallen - MacQueen schob locker zur Führung der Gäste ein. Gegen starke Berliner kam der Meister nur schwer in die Gänge. Über die Stationen Macek und Derek Joslin landete der Puck bei Matsumoto, der den umjubelten Ausgleich markierte. Kurze Zeit besaß der EHC sogar die Oberhand, ehe plötzlich Nicholas Petersen durchstartete und Backman das 2:1 gelang. In dem temporeichen Schlagabtausch rettete aus den Birken gegen Thomas Oppenheimer (25.), beim Nachstochern flogen erstmals die Fäuste. Nur Sekunden später erhöhte Sheppard abgeklärt nach einem Pass von Backman. Die Bayern um Kapitän Michael Wolf konterten gegen die diesmal unaufmerksame Eisbären-Defensive und verkürzten durch Macek. Die Berliner agierten auch im letzten Drittel weitgehend souverän und erhöhten fünf Minuten vor dem Ende dank starker Vorarbeit von Olympia-Silbergewinner Jonas Müller gar abgeklärt zur Entscheidung. Aucoin gelang kurz vor dem Ende nur noch der erneute Anschluss.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.