Englischer Fußball
Die "Zerstörung Manchesters"

London. Dank Diego Costa geht die Erfolgsserie des FC Chelsea in der Premier League weiter. Gegen West Bromwich Albion sicherte der Spanier mit seinem Treffer zum 1:0 (76. Minute) den Heimsieg und die Tabellenführung für die Blues. Am Samstag war der FC Arsenal mit einem 3:1 gegen Stoke City vorübergehend vorbeigezogen. Manchester City steckt nach einem 2:4 bei Leicester City in der Krise.

Chelsea-Trainer Antonio Conte jubelte nach dem Abpfiff ausgelassen. Es war schon der neunte Sieg in Serie für die Blues. Mann des Spiels war Diego Costa, der mit zwölf Saisontoren nun Toptorschütze der Liga ist. Costas Treffer war einer von nur zwei Chelsea-Torschüssen im gesamten Spiel gegen den Tabellenachten West Brom.

Am Samstag geriet Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola nach dem 2:4 mit Manchester City in Leicester in Erklärungsnot, verteidigte aber seine wenig erfolgreiche Spielweise. "Am System liegt es nicht", sagte Guardiola nach der zweiten Pleite hintereinander. "Zu Saisonbeginn haben wir mit diesen Spielern gut verteidigt." Eine Woche nach dem 1:3 gegen Chelsea offenbarte City erneut große Defensivprobleme. BBC Sport sah eine "chaotische Verteidigung", die Tageszeitung "Guardian" gar eine "Zerstörung Manchesters".

Manchester hat nun sieben Punkte Abstand zur Tabellenspitze. Und die Kritik an Guardiola wird schärfer. Die Boulevard-Zeitung "Mirror" fand: "Dank Pep Guardiolas Methoden sind sie ahnungslos, verwirrt und gedemütigt worden." Der Trainer nahm seine Mannschaft in Schutz. "Ich würde mich nie bei meinen Spielern beschweren, sondern ich gehe in mich und schaue, warum wir so viele Probleme mit dem zweiten Ball haben." Viel Zeit bleibt ihm nicht. Am Mittwoch kommt der FC Watford.
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