18.02.2018 - 22:20 Uhr
Deutschland & Welt

Erfolg im Finale gegen Alba Berlin Bayern-Basketballer feiern Pokalsieg

Der FC Bayern ist am Ziel: Erstmals seit 1968 holen die Münchener wieder den deutschen Basketball-Pokal an die Isar. Der Erfolg wird gebührend gefeiert.

"Ist er nicht schön?" Bayerns Maik Zirbes (links) und Stefan Jovic himmeln das Objekt der Begierde an. Bild: Stefan Puchner/dpa
von Agentur DPAProfil

Neu-Ulm. Die Basketball-Riesen des FC Bayern München hüpften nach dem Happy End im Endspiel-Krimi gegen Alba Berlin wie kleine Kinder über das Parkett, dann begossen sie mit Weißbier den ersten Pokal-Triumph seit 50 Jahren. "Das ist ein großer Sieg für mich, aber vor allem für den ganzen Verein", sagte Bayern-Trainer Aleksandar Djordjevic nach dem 80:75 im Traumfinale des Top-Four-Turniers.

Angeführt vom überragenden Jared Cunningham holte der Topfavorit zum zweiten Mal nach 1968 den Pott an die Isar. Die Erleichterung über den Erfolg war entsprechend groß. "Ich bin sehr stolz. Heute wird richtig gefeiert", sagte Sportdirektor und Geschäftsführer Marko Pesic. Djordjevic schloss derweil selig jeden einzelnen Bayern-Spieler in die Arme, ehe Kapitän Anton Gavel im Konfettiregen den ersehnten Pokal in die Höhe reckte.

Die tief enttäuschten Berliner verpassten dagegen durch die Niederlage ihren zehnten Erfolg, mit dem sie zu Rekordsieger Bayer Leverkusen aufgeschlossen hätten. "Das müssen wir erst einmal verdauen", sagte Nationalspieler Joshiko Saibou. In einer dramatischen und teilweise hochklassigen Partie war Cunningham mit 28 Punkten bester Werfer für die Münchener, die sich für die knappe Finalniederlage vor zwei Jahren revanchierten. Bei Alba ragte Luke Sikma mit 14 Punkten heraus.

Gastgeber ratiopharm Ulm sicherte sich bei der Endrunde um den deutschen Basketball-Pokal derweil den dritten Platz. Die Schwaben setzten sich im kleinen Finale gegen den Bundesliga-Rivalen medi Bayreuth knapp mit 81:79 (40:41) durch. Ryan Thompson war mit 21 Punkten bester Werfer beim Sieger, der im Halbfinale an Bayern München gescheitert war. Für die Bayreuther, die in der Vorschlussrunde gegen Alba Berlin chancenlos waren, traf De'Mon Brooks (17) am häufigsten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp