19.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

FC Augsburg maßlos enttäuscht

von Agentur DPAProfil

Blamage, Denkzettel, Hilflosigkeit - die gedemütigten Augsburger versuchten erst gar nicht, ihr Erstrunden-Aus im DFB-Pokal schönzureden. Zu kopf- und harmlos präsentierte sich der Fußball-Bundesligist im ersten Pflichtspiel der Saison und dementsprechend schonungslos fiel auch die Analyse der 0:1-Pleite am Sonntagabend beim Viertligisten 1. FC Magdeburg aus.

"Wir sind maßlos enttäuscht. Wir haben kein gutes Spiel gemacht", erklärte Trainer Markus Weinzierl und wertete die Begegnung der unerfreulichen Art als Warnschuss vor dem Bundesligastart an diesem Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Kurz vor dem Liga-Auftakt sind die analytischen Fähigkeiten von Weinzierl gefragt. All seine Versuche, mit wilden Gesten in der Coaching-Zone sein überraschend blasses Team anzutreiben, verpufften. Der Achte der vergangenen Bundesliga-Saison fand kein Mittel gegen defensiv gut geordnete Magdeburger, die fehlende Kreativität und Durchschlagskraft fielen besonders negativ auf. "Wir müssen das Pokalspiel sauber analysieren und es in der Liga besser machen", mahnte Weinzierl ernüchtert. "Weil wir es besser können."

Vor allem die Offensivabteilung der Schwaben enttäuschte. Dabei hatte Manager Stefan Reuter sieben Millionen Euro in neue Spieler investiert. Nur ein Neuzugang stand in der Startelf - der Slowene Tim Matavz - und der war in der Sturmspitze allein. Es sei klar, "dass wir gegen Hoffenheim eine andere Leistung zeigen müssen", sagte Weinzierl.

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