05.03.2018 - 21:04 Uhr
Deutschland & Welt

Frauenfußball DFB-Frauen machen sich Mut

Die deutschen Fußballerinnen warten noch auf den ersten Sieg 2018. Nach dem 0:1 gegen die USA zeigt sich die Jones-Elf beim 2:2 gegen England spielerisch verbessert.

Großchance für die Engländerin Rachel Day (rechts), Kathrin Hedrich kann den Schuss nicht mehr blocken. Die DFB-Auswahl und England trennten sich beim SheBelieves Cup mit 2:2. Bild: Noah K. Murray/dpa
von Agentur DPAProfil

Harrison. Das Warten auf den ersten Sieg im neuen Jahr wird für die deutschen Fußball-Frauen zur Geduldsprobe. "Es ist ein bisschen ärgerlich, weil wir wie auch gegen die USA die richtige Einstellung hatten. Diese Mannschaft reift immer mehr. Und es stimmt mich positiv, dass wir bis zum Ende alles versucht haben, das Tor noch zu machen", sagte Bundestrainerin Steffi Jones unverdrossen zuversichtlich nach dem 2:2 (1:1) am Sonntag in Harrison im US-Bundesstaat New Jersey gegen England.

Nun soll zum Abschluss des Vier-Nationen-Turniers in den USA am Mittwoch (22.00 Uhr MEZ/Sport1) in Orlando der Knoten gegen die Französinnen platzen, die den USA ein 1:1 abtrotzten. "Wir wollen gegen Frankreich gewinnen. Wir wollen das, was wir gut gemacht haben, fortführen", betonte Jones.

Der Auftritt gegen England macht durchaus Mut. Trotz der Reisestrapazen präsentierte sich die DFB-Auswahl drei Tage nach dem 0:1 zum Auftakt des SheBelieves Cups gegen Gastgeber USA frisch, laufstark und spielerisch verbessert. Gleichwohl konnte die Elf eine zweimalige Führung durch Hasret Kayikci (17.) und ein kurioses Billard-Eigentor von Millie Bright (51.) nicht zum 21. Erfolg im 25. Duell mit den "Lionesses" nutzen. Ellen White (18./73.) sorgte zweimal für den Ausgleich und zeigte Defizite in der DFB-Abwehr auf. "Dass wir nach dem 1:0 direkt im Gegenzug das 1:1 kassiert haben, hat uns gar nicht in die Karten gespielt. Daran müssen wir arbeiten", beklagte Alexandra Popp die Unkonzentriertheiten. Dennoch sei man die bessere Mannschaft gewesen. "Wir haben auch nach dem 2:2 nicht aufgehört, nach vorn zu spielen." Das letzten Duell mit Frankreich im vergangenen November gewann Deutschland klar mit 4:0. Unterdessen machen die USA und England (beide 4 Punkte) am Mittwoch den Turniersieg unter sich aus.

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