11.02.2018 - 21:22 Uhr
Deutschland & Welt

Fußball 2. Bundesliga Club will Tabellenführer werden

Nürnberg. Platz eins am Rosenmontag? Dem 1. FC Nürnberg bietet sich im schweren Auswärtsspiel beim FC St. Pauli mit einem Sieg die schöne Chance, nach der Düsseldorfer Niederlage in Berlin zum Abschluss des 22. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga die Fortuna als Tabellenführer abzulösen. Bedeutsamer aber noch ist die Aussicht, am Montagabend (20.30 Uhr/Sky) am Millerntor den Vorsprung auf Platz drei auf sieben Punkte ausbauen zu können.

Im Hinspiel bekleckerte sich der 1. FC Nürnberg nicht mit Ruhm und verlor mit 0:1 gegen den FC St. Pauli. Am Millerntor wollen es Georg Margreitter (links) und Co. heute besser machen. Bild: Daniel Karmann/dpa
von Agentur DPAProfil

Ein Selbstläufer wird dieses Unterfangen aus Sicht von Michael Köllner allerdings nicht. "Das wird ein harter Ritt werden", sagte der "Club"-Coach zur bevorstehenden Aufgabe. "Es wird kein Karnevalsspiel. Hamburg ist keine Karnevalshochburg", ergänzte er scherzhaft.

Seit acht Spielen ist der "Club" inzwischen ungeschlagen. Und das Nürnberger Team stellt zudem die beste Auswärtsmannschaft der Liga. "Wir können von unserer Mega-Bilanz auswärts zehren. Aber wenn wir drei Prozent weniger bringen, gehen wir am Millerntor gnadenlos ein", sagte Köllner. Seine Mannschaft habe aber "Stabilität" erreicht.

"Unsere Serie fußt darauf, dass wir stark Fußball spielen", sagte Köllner. In einer langen Trainingswoche hat er seine Mannschaft auf die herausfordernde Prüfung am Millerntor vorbereitet. Dabei gefiel ihm, dass im Training "hart um die Plätze gekämpft wird".

Der Trainer des Tabellenzweiten kann wieder mit Georg Margreitter planen. Der Innenverteidiger hat seine muskulären Probleme überwunden und könnte sogar gleich wieder von Beginn an auflaufen. "Wir freuen uns, dass er wieder zur Verfügung steht", sagte Köllner.

Das Hinspiel in Nürnberg hatte der Club verloren. Es war eine Niederlage mit positiver Wirkung, bemerkte Köllner rückblickend: "Wir haben immer aus den Schlägen viel gelernt." Ein erneuter Schlag von St. Pauli am Rosenmontag soll aber unbedingt vermieden werden.

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