16.10.2017 - 22:38 Uhr
Sport

Fußball Champions-League Timo Werner vor Comeback: Leipzig trifft auf Porto

Leipzig. Jetzt will und muss BVB-Bezwinger RB Leipzig endlich auch den ersten Sieg in der Champions-League schaffen. "Sonst ist der Zug dort abgefahren", fürchtet Trainer Ralph Hasenhüttl. Vor dem Heimspiel am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) in der Red Bull Arena gegen den Tabellenzweiten FC Porto belegen die Leipziger mit einem Punkt den letzten Platz in der Gruppe G - so würde es noch nicht mal zum Trostpreis Europa-League reichen. "Ich will nicht von einem Pflichtsieg sprechen, aber wenn wir die Chance haben wollen weiterzukommen, müssen wir einen Dreier holen", sagte Hasenhüttl am Montag.

Kann Timo Werner von RB Leipzig sein erstes Tor in der Champions-League bejubeln? Ob der Nationalspieler gegen den FC Porto sein Comeback feiert, ist allerdings noch offen. Bild: Jan Woitas/dpa
von Agentur DPAProfil

Ein Geheimnis machte er noch daraus, ob er Timo Werner bei einem Comeback von Beginn an bringen oder nur einwechseln wird. "Ob ich ihn von Anfang an bringe, weiß ich noch nicht. Wichtig ist, dass Timo keinerlei Beschwerden mehr hat", sagte Hasenhüttl. Den letzten Einsatz absolvierte der 21 Jahre alte Werner beim 0:2 gegen Besiktas Istanbul. Ursache für seine Pause danach war eine Blockade der Halswirbelsäulen-Muskulatur. Beim 3:2 am Samstag bei Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund blieb Werner auf der Bank.

Inwiefern die Mannschaft von Samstag auch der am Dienstag ähneln könnte, ließ der RB-Coach ebenfalls offen. So sehr der Sieg auch guttat und wichtig zu Beginn der englischen Wochen war: Der Spirit der Mannschaft vom Spiel beim BVB habe nicht mehr viel Bewandnis, meinte Hasenhüttl. Mit einem mitreißenden Spiel wie in Dortmund rechnet er nicht: "Es wird kein Spektakel wie am Samstag beim BVB geben, sondern es wird vor allem auf Kleinigkeiten ankommen."

Werner, der noch auf seinen ersten Treffer in der Königsklasse wartet, Kapitän Willi Orban und Vorlagen-Spezialist Emil Forsberg, der beim 1:1 zum Auftakt gegen AS Monaco das erste RB-Tor in der Champions-League erzielt hatte, spielten in Dortmund entweder gar nicht oder nur kurz (Orban). "Wenn wir es als Trainer gut hinbekommen, immer eine frische Mannschaft auf den Platz zu bekommen und trotzdem unsere Automatismen umsetzen, sind wir für jede Mannschaft schwer zu bespielen", betonte Hasenhüttl.

Bei einem Misserfolg wäre der Schwung vom Erfolg in Dortmund allerdings schnell wieder verflogen. Am Samstag geht es zu Hause mit der Partie gegen Aufsteiger VfB Stuttgart weiter, dann folgt das FC-Bayern-Double binnen vier Tagen: am 25. Oktober zu Hause in der zweiten DFB-Pokalrunde, am 28. Oktober in München in der Meisterschaft. Am 1. November muss RB nach Porto reisen - da könnte schon eine Vorentscheidung fallen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.