01.03.2018 - 22:22 Uhr
Deutschland & Welt

Fußball DFL nicht der Buhmann

Frankfurt. In der Diskussion über die umstrittenen Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga hat Liga-Präsident Reinhard Rauball die Vereine in die Pflicht genommen. "Das Votum der 36 Clubs war einstimmig. Es ist die Aufgabe der Clubs, sich zu ihrer Entscheidung zu bekennen und die Faktenlage wahrheitsgetreu ihrer Fan-Basis zu vermitteln", sagte der 71-Jährige in einem "Kicker"-Interview. "Man tut der DFL unrecht, wenn man kommerzielle Gründe unterstellt und sie zum Buhmann macht. Das ist mir zu billig."

"Man tut der DFL unrecht, wenn man kommerzielle Gründe unterstellt und sie zum Buhmann macht. Das ist mir zu billig." Zitat: Liga-Präsident Reinhard Rauball
von Agentur DPAProfil

Die Fans von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund hatten bei den ersten beiden Montagabendspielen dieser Saison massiv gegen deren Einführung protestiert. Sie halten diesen Termin für besonders fan-unfreundlich und sehen in den Montagsspielen ein weiteres Symbol für die Kommerzialisierung des Profifußballs. Rauball betonte aber noch einmal: "Es geht um die schutzwürdigen Interessen unserer in der Europa-League spielenden Vereine. Diese Clubs und vor allem die Spieler bekommen dadurch mehr nötige Erholungszeit."

Man tut der DFL unrecht, wenn man kommerzielle Gründe unterstellt und sie zum Buhmann macht. Das ist mir zu billig.Liga-Präsident Reinhard Rauball
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