09.02.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Fußball Die Jungen sollen es richten

Die Verletztenliste beim FC Nürnberg ist lang. Dennoch ist die Vorfreude bei Club-Trainer Alois Schwartz vor der Partie gegen Eintracht Braunschweig ungetrübt. Gegen die Niedersachsen soll es wieder die junge Garde richten.

Abdelhamid Sabiri (links) - hier mit Kevin Möhwald - traf in der Partie gegen Heidenheim zwei Mal. Klar, dass Club-Trainer Alois Schwartz gegen Braunschweig wieder auf den jungen Spieler setzt. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Nürnberg. Von der beachtlichen Krankenakte will sich der 1. FC Nürnberg die Vorfreude auf das zweite Heimspiel des Jahres nicht verderben lassen. Mit Jugendpower soll nach dem 3:2 in Heidenheim nun am Freitag (18.30 Uhr) gegen Aufstiegskandidaten Eintracht Braunschweig der zweite Sieg in Serie her.

Club-Trainer Alois Schwartz war von der Leistung seiner Mannschaft beim Erfolg in der 2. Fußball-Bundesliga vor einer Woche angetan. "Die Jungen haben ihre Sache in Heidenheim sehr, sehr gut gemacht", sagte er. Deswegen wolle er auch gegen den Aufstiegsaspiranten auf die unerfahrene Garde um Doppeltorschütze Abdelhamid Sabiri (20) sowie die Defensivspieler Patrick Kammerbauer (19) und Lukas Mühl (20) vertrauen.

Etwas anderes bleibt dem 49-Jährigen ohnehin kaum übrig. Miso Brecko (Muskelfaserriss), Laszlo Sepsi (Oberschenkelprobleme), Dave Bulthuis (Außenbandanriss), Tim Leibold (Schambeinverletzung), Patrick Rakovsky (Syndesmoseverletzung), Patrick Erras und Neuzugang Mikael Ishak (beide Trainingsrückstand) fehlen dem Club weiter. Afrika-Cup-Sieger Edgar Salli ist zwar nach seinem Erfolg mit Kameruns Nationalteam zurück, aber ein direkter Vereinseinsatz käme noch zu früh.

"Etwas gutzumachen"

Sollte auch der angeschlagene Mühl nicht rechtzeitig fit werden, kehrt laut Schwartz der zuletzt gelbgesperrte Ondrej Petrak in die Startelf zurück. Im Hinspiel gegen den Tabellen-Dritten setzte es eine herbe 1:6-Niederlage. "Wir haben etwas gutzumachen. Braunschweig hat uns in der zweiten Halbzeit vorgeführt", sagte der Trainer. Deshalb wolle man die Partie unbedingt gewinnen.

Nach dem katastrophalen Saisonstart - nur zwei Punkte aus sechs Partien - hinken die Nürnberger den Ansprüchen hinterher. Bei einem Erfolg gegen Braunschweig könnten sich die Franken wieder nach oben orientieren. Und dass, obwohl in dieser Spielzeit neben der Verletztenmisere auch die Heimschwäche grassiert. Nur drei der bislang neun Partien vor eigenem Publikum konnte der Club gewinnen.

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