Fußball
"Ich lüge nicht"

Mit dem Ball jonglieren kann Cristiano Ronaldo. Eher mühselig wurde es aber, als sich der Fußball-Superstar zu den Vorwürfen von Steuertricksereien äußerte. Bild: dpa

Paris/Madrid. Nach den jüngsten Enthüllungen um Steuertricks im internationalen Spitzenfußball hat Superstar Cristiano Ronaldo erstmals Stellung bezogen und seine Unschuld beteuert. "Natürlich ärgert es mich, wenn die Leute etwas verbreiten, was nicht wahr ist", sagte der Europameister in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der Zeitung "L'Équipe" und des Magazins "France Football". Der 31-Jährige betonte: "Ich lüge nicht". Er wisse, dass er "alles richtig gemacht" habe.

Ein vom Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" angeführtes internationales Medien-Netzwerk hatte vor einigen Tagen den portugiesischen Stürmer von Champions-League-Sieger Real Madrid und auch andere, vorwiegend in Spanien tätige Fußballstars in Berichten über Steuertricks und Briefkastenfirmen in Steueroasen genannt. Die Informationen waren von der Enthüllungsplattform Football Leaks zur Verfügung gestellt worden.

Ronaldo meinte, in seiner Heimat Portugal sage man, dass "viele Unschuldige im Gefängnis sitzen", und er fühle sich nun aufgrund der Berichte "ein bisschen so". Die "falschen Berichte" störten ihn sehr, "aber nicht nur wegen mir, auch wegen all der Menschen, die für mich arbeiten, wegen meiner Familie, meines Kind, das inzwischen zur Schule geht und alles erfährt". Die Wahrheit werde aber ans Licht kommen. "Mal früher, mal später, aber sie kommt immer ans Licht", betonte "CR7".
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