05.04.2018 - 22:34 Uhr
Deutschland & Welt

Fußball-Nationalmannschaft der Frauen Wer folgt auf Horst Hrubesch

Leipzig. Ralf Kellermann, Martina Voss-Tecklenburg oder jemand ganz anderes? Vielleicht sogar Horst Hrubesch? Die Frage, wer ab Mai Cheftrainer der Frauenfußball-Nationalmannschaft wird, kann auch einen Monat nach der Trennung von Steffi Jones noch niemand beantworten. Das ist nach Ansicht der Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) derzeit auch zu verschmerzen. Denn in die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien am Samstag (16.15 Uhr/ARD) in Halle/Saale und am Dienstag (16.00 Uhr/ZDF) in Domzale gegen Slowenien führt die Auswahl in Sportdirektor Hrubesch ein Mann, dem auf Verbandsebene scheinbar alles gelingt.

Auf die beiden WM-Qualifikationsspiele bereitet Horst Hrubesch - hier mit Sara Däbritz (links) und Anna Blässe (rechts) - die Nationalmannschaft vor. Bis Mitte Mai soll es eine Trainer-Lösung geben. Bild: Jan Woitas/dpa
von Agentur DPAProfil

Der Europameister von 1980 kann die Frage nach der Jones-Nachfolge schon nicht mehr hören. "Wir haben doch nicht erst heute angefangen zu suchen. Wir haben das ein oder andere getan, aber das hat nicht funktioniert", sagt Hrubesch. "Die üblichen Namen, die gehandelt werden, kennen alle, und daran darf sich jeder austoben. Wir wollten keinen Schnellschuss machen." Er betont, dass bis Mitte Mai die Gespräche mit den Kandidaten beendet sein sollen. "Dann werden wir eine Entscheidung treffen. Der entscheidende Faktor wird sein: Passt es zu uns oder nicht", sagt Hrubesch in seiner Funktion als mitentscheidender Sportdirektor. Zur Not stünde er wohl selbst weiter zur Verfügung. "Ich mache jetzt die zwei Spiele, und danach schließe ich nichts aus. Das habe ich noch nie getan. Wir gehen aber jetzt davon aus, dass wir im Mai in der Lage sind, den neuen Trainer zu präsentieren. Wenn das nicht der Fall ist, werden wir uns etwas einfallen lassen", erklärt Hrubesch.

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