Fußball
Rudi Völler gesteht Probleme ein

Zufrieden sieht Sportdirektor Rudi Völler nicht aus: Kein Wunder, denn nach 16 Partien steht Bayer 04 Leverkusen nur auf Rang neun. Bild: dpa

Orlando. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler hat eingestanden, dass zuletzt hinter den Kulissen des Fußball-Bundesligisten aus Leverkusen nicht alles rund gelaufen ist. "Wir hatten das Gefühl, das Klima stimmt nicht so. Ein paar Dinge sind nicht so optimal ausgereizt worden, wie wir es erwartet haben", sagte Völler in einem am Freitag auf der Club-Homepage veröffentlichten Interview. Deshalb habe man Jörn Wolf als "Koordinator Trainer- und Funktionsteam" geholt.

Als Reaktion auf die atmosphärischen Störungen hatte der Werks-club, der aus 16 Hinrunden-Partien nur 21 Punkte holte und Tabellen-neunter ist, sich von Athletiktrainer Oliver Bartlett getrennt.

"Jörn Wolf hat die Qualität, aus unseren vielen Spezialisten, die alle großes Potenzial haben, das eine oder andere mehr rauszuholen - aus den Co- und Athletiktrainern, der Physio-Abteilung und den Ärzten", erklärte Völler. Das sei eine Position, die es in dieser Form in Deutschland nicht gebe. Der 40 Jahre alte Wolf war zuvor auch Mediendirektor beim Hamburger SV. Besonders wichtig sei die Aufgabe von Wolf, weil Cheftrainer Roger Schmidt bisher alles alleine gemacht habe. "Wolf soll ihn entlasten, damit er sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann", sagte Völler.

Ein paar Dinge sind nicht so optimal ausgereizt worden, wie wir es erwartet haben.Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen
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