06.03.2018 - 22:44 Uhr
Deutschland & Welt

Fußball Terrorgefahr bei Fußball-WM

Frankfurt/Main/Moskau. 100 Tage vor dem Anstoß zur Fußball-WM gibt es Sorgen um die Sicherheit. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Dienstag) geht das Bundeskriminalamt (BKA) in einem vertraulichen Papier von einer hohen Terrorgefahr bei der WM durch radikale Islamisten aus. Aufgrund islamistischer Strukturen in Teilen des WM-Gastgeberlandes sowie der hohen Zahl russischstämmiger IS-Kämpfer in Syrien und Irak sehe die Behörde eine besondere Gefährdungslage, berichtete das Blatt. Das BKA wollte sich dazu nicht äußern.

von Agentur DPAProfil

Der Weltverband Fifa reagierte gelassen. "Die ohnehin schon hohen Sicherheitsstandards in Russland wurden und werden ständig auf die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen einer solchen Sportgroßveranstaltung abgestimmt", sagte ein Fifa-Sprecher am Dienstag. Der Confederations-Cup in Russland im vergangenen Jahr habe gezeigt, "dass diese Konzepte greifen". Die russischen WM-Organisatoren wiesen Bedenken wegen möglicher Terroranschläge bei der Endrunde vom 14. Juni bis 15. Juli zurück. Das Sicherheitskonzept müsse nicht verändert werden, teilte das Organisationskomitee am Dienstag in Moskau mit. "Szenarien für alle möglichen Arten von Angriffen wurden berücksichtigt", hieß es weiter.

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