19.02.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Fußball TSV 1860 fordert 1. FC Nürnberg heraus

München/Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg will sich weiter nach vorne arbeiten, 1860 München im Abstiegskampf Luft verschaffen. Auf Emotionen, Brisanz und Tore können die Fans im fränkisch-bayerischen Nachbarschaftsduell am Montag (20.15 Uhr) zum Abschluss des 21. Spieltags nicht ohne Grund hoffen. Der "Club" hat saisonübergreifend in seinen vergangenen 41 Zweitliga-Partien stets mindestens einmal getroffen, die "Löwen" blieben nur in einem ihrer letzten zwölf Spiele ohne Tor. "Es wird eine schwere Aufgabe, in der Kleinigkeiten entscheiden werden", meinte FCN-Coach Alois Schwartz.

"Der Auftakt war bis jetzt kein schlechter. Wenn wir am Montag gewinnen, war es ein guter." Zitat: Vitor Pereira, Trainer des TSV 1860 München
von Agentur DPAProfil

Hohe Achtung hat der Münchner Trainer Vitor Pereira vor dem Gegner. "Ich habe großen Respekt vor Nürnberg, aber auch vor allen anderen Mannschaften. Die Liga ist sehr ausgeglichen, der Letzte kann gegen den Ersten gewinnen. Wir gehen mit dem Fokus ins Spiel, unsere Stärken auf den Platz zu bringen und zu gewinnen", sagte Pereira.

Der Portugiese will seine Startbilanz mit den Münchnern, die seit sechs Partien zuhause ungeschlagen sind, weiter ausbauen. "Der Auftakt war bis jetzt kein schlechter. Wenn wir am Montag gewinnen, war es ein guter", sagte Pereira. Die "Löwen" siegten unter ihm in der Liga bislang zweimal, einmal unterlagen sie. In die Bilanz fällt noch das DFB-Pokal-Aus bei den Sportfreunden Lotte.

Ein besonderes Kribbeln verspürt Pereira nicht, der unter anderem auch schon Coach des FC Porto und von Olympiakos Piräus war. "Ich habe schon viele Derbys in meinem Leben gespielt. Dieses ist das wichtigste, weil es das nächste ist", meinte der 48-Jährige, der keine gravierenden Personalsorgen hat.

Die auswärts schon fünfmal siegreichen und personell sowieso geschwächten Nürnberger bangen indes um den Einsatz von Abwehrchef Georg Margreitter. "Wir müssen abwarten, ob er uns zur Verfügung stehen kann", hatte Trainer Schwartz am Freitag gesagt. Der Abwehrspieler aus Österreich hat muskuläre Probleme und musste kürzer treten. Neuzugang Mikael Ishak, der seit Dienstag mit dem Team trainiert, könnte hingegen zum Einsatz kommen. "Er hat einen guten ersten Eindruck bei seinen ersten Einheiten mit der Mannschaft hinterlassen", berichtete Schwartz. Der 23 Jahre alte Angreifer war in der Winterpause vom dänischen Erstligisten Randers FC gekommen, ist für die Startelf aber noch kein Thema. Schwartz will indes seiner Mannschaft den Schlendrian austreiben. "Wir haben immer wieder nachlässige Phasen in unserem Spiel", kritisierte er. "Da müssen wir konstanter werden. Aus 70 guten Minuten müssen 90 werden. Daran gilt es zu arbeiten."

Der Auftakt war bis jetzt kein schlechter. Wenn wir am Montag gewinnen, war es ein guter.Vitor Pereira, Trainer des TSV 1860 München
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