20.08.2017 - 21:52 Uhr
Sport

Fußball Videobeweis entscheidet gegen Freiburg

Freiburg. Ein korrekter Videobeweis hat den SC Freiburg um einen erfolgreichen Saisonauftakt gebracht. Gegen Eintracht Frankfurt mit dem eingewechselten Bundesliga-Rückkehrer Kevin-Prince Boateng kamen die Breisgauer am Sonntag nicht über ein 0:0 hinaus. Ein Tor von SC-Stürmer Tim Kleindienst erkannte Schiedsrichter Manuel Gräfe dabei mit Hilfe der neuen Technik wegen einer Abseitsstellung zurecht nicht an (17. Minute).

von Agentur DPAProfil

SC-Trainer Christian Streich konnte vor 24 000 Zuschauern allein mit dem Engagement seines Teams zufrieden sein. Fußballerisch war die Darbietung zu wenig,. So hat der Startfluch der Breisgauer auch 16 Jahre nach dem bislang letzten Auftakterfolg in der deutschen Eliteklasse weiter Bestand.

Frankfurts Kevin-Prince Boateng hatte 833 Tage nach seinem zuvor letzten Bundesliga-Spiel, damals im Trikot des FC Schalke 04, im ausverkauften Schwarzwald-Stadion zum Anpfiff auf der Bank Platz nehmen müssen. Eintracht-Trainer Niko Kovac wechselte den Halbbruder von Weltmeister Jérôme Boateng in der 67. Minute unter Pfiffen ein.

Der Pokal-Finalist der vergangenen Saison hatte die Sommerpause für einen großen Umbruch genutzt und lief mit sechs Neuzugängen sowie elf ausländischen Profis von Beginn an auf. Freiburgs Streich dagegen vertraute beinahe der gleichen ersten Elf wie zuletzt im DFB-Pokal, gab nur im Angriff Kleindienst den Vorzug vor Nils Petersen.

Auf dem Rasen entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die Gäste in der ersten Hälfte den Ton angaben und die besseren Chancen hatten. Vor allem der neue Stürmer Sebastien Haller sorgte für Gefahr im Strafraum. Nach einer guten halben Stunde setzte sich Haller gegen die SC-Abwehr durch und knallte den Ball an die Latte. Auf der Gegenseite half Schiedsrichter Gräfe der Videobeweis, um Kleindiensts Treffer zurecht nicht anzuerkennen. Passgeber Florian Niederlechner hatte vor der entscheidenden Hereingabe im Abseits gestanden (17.) - es war der größte Aufreger in der Offensive der Freiburger vor der Pause. Die Freiburger brachten auch nach dem Wechsel die Defensive der Eintracht wenig in Bedrängnis. Lediglich Petersen sorgte zehn Minuten vor dem Ende noch für einen gefährlichen Abschluss.

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