05.04.2018 - 22:32 Uhr
Deutschland & Welt

Gegen den AS Rom helfen den Katalanen zwei kuriose Eigentore Barça profitiert von Eigentoren

Der FC Barcelona legt in der Champions-League den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale. Gegen den AS Rom helfen den Katalanen zwei kuriose Eigentore.

von Agentur DPAProfil

Barcelona. Für den FC Barcelona sind die Eigentore der Rivalen diese Saison in der Königsklasse fast ebenso wichtig wie die Treffer von Megastar Lionel Messi. Das zeigte sich auch am Mittwochabend beim 4:1-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel gegen AS Rom. Denn zum insgesamt fünften Mal profitierte Barça in dieser Champions-League-Saison von einem Eigentor des Gegners. Die hoch favorisierten Katalanen hatten zeitweilig viel Mühe und kamen erst durch Eigentore von Daniele De Rossi (38. Minute) und Kostas Manolas (55.) auf den Weg zum klaren Sieg.

"Wir haben uns selbst ins Knie geschossen", sagte Rom-Trainer Eusebio Di Francesco. Die in Barcelona erscheinende Fußball-Zeitung "Sport" titelte derweil: "Barça verbündet sich mit dem Glück". Abwehrchef Gerard Piqué ist derweil ganz anderer Meinung: "Wenn man durch Eigentore gewinnt, hat das mit Glück nichts zu tun. Man muss den Gegner erstmal unter Druck setzen, damit solche Tore fallen", sagte der 31 Jahre alte Nationalspieler. Auch Barcelonas deutscher Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen freute sich, dass seine Mannschaft im Camp Nou vor 90 106 Zuschauern den Grundstein für den Einzug ins Champions-League-Halbfinale gelegt hat: "Das geht alles in die richtige Richtung. Wir haben vier Tore, jetzt müssen wir die ganze Sache natürlich noch zu Ende bringen, aber die Ausgangslage für uns ist super", sagte ter Stegen.

Dass die Katalanen diese Saison aber in Europa viel fremde Hilfe bekommen, ist nicht von der Hand zu weisen. Fast ein Drittel aller Treffer, die Messi & Co. verbuchten, waren Eigentore - fünf von 17. Nur der Argentinier ist mit sechs Treffern "erfolgreicher" als die Spieler der bisherigen Barça-Gegner. Ansonsten traf kein anderer Spieler des Primera-División-Tabellenführers mehr als einmal.

"Ein 1:3 wäre ein besseres Ergebnis für uns gewesen, aber wenn man so viele Fehler gegen eine solche Mannschaft macht, wird man bestraft", sagte Edin Dzeko nach dem Spiel. Der Spieler des AS Rom hatte in der 80. Minute zwischenzeitlich verkürzt.

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