Georg Thoma, Olympiasieger in der Nordischen Kombination, feiert 80. Geburtstag
Sieg beim Neujahrsspringen

Georg Thoma wird 80. Bild: Patrick Seeger/dpa

Hinterzarten. Der Rummel um seine Person so kurz vor dem Jubiläum ist Georg Thoma peinlich. Genau wie einst, als er mit sportlichen Großtaten auf sich aufmerksam machte. Nicht, dass sich der am Sonntag 80 Jahre alt werdende Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination nicht über Glückwünsche freuen würde. Doch wirklich im Mittelpunkt stehen, das mochte der Onkel von Dieter Thoma noch nie. Damals, 1960. Bei den Winterspielen in Squaw Valley holte er völlig überraschend Gold in der Nordischen Kombination. "Das ist bis heute der unglaublichste Tag in meiner Laufbahn", erzählt Thoma.

1951, mit 14 Jahren, hatte er seine ersten Wettkämpfe bestritten. Neun Jahre danach war er bereits auf dem Olymp. Nicht nur in der Kombination, in der er 1964 bei Olympia in Innsbruck noch einmal Dritter wurde. Thoma gewann als Kombinierer das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee der Sprungspezialisten, nahm siebenmal den legendären Wasalauf in Angriff und schaffte dabei eine Top-50-Platzierung. Beim 100-Kilometer-Rucksacklauf im Schwarzwald, einen der bis heute härtesten Skilanglaufwettbewerbe in Mitteleuropa, hält Thoma noch immer mit 5:51 Stunden die Bestzeit.
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