Ginter wechselt von Dortmund nach Gladbach
Von der einen zur anderen Borussia

Zwei Tage nach dem Confed-Cup-Erfolg von St. Petersburg unterschrieb Matthias Ginter (Mitte) bei Borussia Mönchengladbach - sehr zur Freude von Manager Max Eberl (links) und Trainer Dieter Hecking. Bild: dpa

Mönchengladbach. Noch leicht übermüdet vom Party-Marathon mit der Fußball-Nationalmannschaft stand Matthias Ginter erneut im Rampenlicht. Zwischen dem Confed-Cup-Triumph in St. Petersburg und der Unterschrift bei Borussia Mönchengladbach lagen nur rund 40 Stunden. Sein Wechsel von Borussia Dortmund zum Ligakonkurrenten sorgte für großen Medienrummel. "Mir wurde eine Perspektive aufgezeigt für unsere Mannschaft, in der viel Potenzial steckt. Ich werde versuchen, als Führungsspieler aufzutreten", sagte Ginter bei seiner Vorstellung.

Mit ausschlaggebend für diese Entscheidung war der Zuspruch von Joachim Löw. "Der Bundestrainer hat mir auch dazu geraten", erklärte Ginter voller Hoffnung, dass ihm ein Stammplatz bei seinem neuen Club den Weg in den deutschen Kader für die WM 2018 in Russland ebnet. Denn anders als in Dortmund soll der 23-Jährige in Mönchengladbach als Leitwolf auftreten. Max Eberl sprach von einem Transfercoup. "Wir haben einen großartigen Spieler gewonnen, um den wir lange gekämpft haben. Das ist eine große Entscheidung", schwärmte der Sportdirektor, "er soll eine wichtige Korsettstange bei uns werden."

Ginter unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Dem Vernehmen nach beträgt die Ablösesumme 17 Millionen Euro. Damit wäre er der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte.
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