Gladbach und Schalke wollen nach Europa

Je wilder die Trainergerüchte beim FC Schalke, desto größer die Gelassenheit bei Chefcoach Jens Keller. Auch vor dem 80. Westschlager am Freitag (20.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach lässt sich der Schalker Trainer von Schlagzeilen über mögliche Nachfolger wie etwa Stefan Effenberg nicht aus der Ruhe bringen. Keller weiß, mit jedem weiteren Sieg wächst seine Chance auf Weiterbeschäftigung. Darum gilt es für ihn, die restlichen Aufgaben möglichst erfolgreich zu bestreiten. "Ich konzentriere mich auf die Aufgaben mit der Mannschaft. Damit beschäftige ich mich, alles andere lässt mich kalt", meinte der Coach am Donnerstag.

Mit einem Erfolg im Borussia-Park hätten die Schalker einen großen Schritt Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht und zudem einen Konkurrenten weiter hinter sich gelassen. Mit mindestens drei Punkten Vorsprung auf Rang fünf würden die "Königsblauen" dann in die beiden letzten Spiele gegen Stuttgart und in Freiburg gehen.

Für die Gladbacher, die sich in der vergangenen Saison Platz vier sichern konnten, geht es wohl schon um die letzte Chance auf einen internationalen Startplatz. "Am Freitag schaut die ganze Liga nach Gladbach. Wir werden alles daransetzen, ein gutes Spiel zu zeigen und versuchen Schalke zu bezwingen", meinte Borussias Sportdirektor Max Eberl.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.