08.03.2018 - 21:44 Uhr
Deutschland & Welt

Handball Rhein-Neckar schickt die "Zweite"

Mannheim/Kiel. Die Rhein-Neckar Löwen opfern ihren Traum vom Triumph in der Champions-League und haben damit im eskalierten Terminstreit zwischen der Handball-Bundesliga und der Europäischen Handball-Föderation ein starkes Zeichen gesetzt.

von Agentur DPAProfil

Während der deutsche Rekord-Champion THW Kiel am Donnerstag auf Druck der EHF sein wertvolles Heimrecht im Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse gegen Pick Szeged tauschte, blieben die Löwen hart und schicken nun am 24. März wegen des am gleichen Tag angesetzten Bundesliga-Topduells in Kiel ihre zweite Mannschaft zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions-League bei Vive Kielce. "Das ist mehr als misslich und nicht gut für den Handball", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. "Der Schaden, der hier an unserer Sportart verursacht wird, ist enorm. Die Rhein-Neckar Löwen werden sich aber nicht erneut zum Spielball in diesem Streit machen lassen", begründete Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann die mutige Entscheidung.

Seit Tagen hatten die Vereine und Verbände über die drohende Terminkollision debattiert. Im Kern ging es darum, dass die Gegner der beiden deutschen Teams aufgrund der nationalen TV-Situationen auf die Austragung ihrer Heimspiele am 24. März bestanden und nicht zu einer Verlegung bereit waren. Da auch die HBL wegen der Live-Übertragung in der ARD auf diesem Termin für das Topduell zwischen Kiel und den Löwen beharrte, hatte die EHF die beiden Bundesligisten zum Tausch des Heimrechts aufgefordert, um dadurch andere Spieltermine zu ermöglichen. Da ein Rückspiel vor heimischer Kulisse in der K.o.-Runde von entscheidendem Vorteil sein kann, ließen sich die Kieler darauf aber nur widerwillig ein. Die Löwen entschieden sich dagegen, obwohl dies ihre Chancen auf ein Weiterkommen gegen Null tendieren lässt.

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