27.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Heute Qualifikations-Rückspiel gegen Kopenhagen - Völler: "Das wichtigste Spiel der Vorrunde ... Leverkusen will in die Champions-League

von Agentur DPAProfil

Auf dem Spiel stehen mindestens 15 bis 20 Millionen Euro. Schon deshalb ist es für die Fußball-Profis von Bayer Leverkusen Pflicht, zum neunten Mal die Gruppenphase der Champions-League zu erreichen. Für Sportdirektor Rudi Völler gibt es vor der entscheidenden Play-off-Begegnung mit dem FC Kopenhagen am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) keine Zweifel über die extrem hohe Bedeutung: "Wir wissen, dass wir das wichtigste Spiel der Vorrunde vor der Brust haben."

Für den neuen Bayer-Trainer Roger Schmidt ist der finanzielle Aspekt nicht vordergründig. "Das müssen wir für den Moment ausblenden", sagte er am Dienstag. Sein Ziel und das der Mannschaft sei es, "unbedingt Champions-League zu spielen. Das ist das, was uns antreibt".

Die Pflichtspielbilanz der Werkself unter Schmidt ist makellos. 6:0 im DFB-Pokal bei den Amateuren aus Waldalgesheim, 3:2 vor einer Woche in Kopenhagen, 2:0 beim furiosen Bundesligaauftakt in Dortmund mit dem schnellsten Treffer der Erstliga-Historie durch Karim Bellarabi - da ist es klar, dass die Zuversicht groß ist, nach den Bayern, dem BVB und Schalke als vierter deutscher Verein in die Königsklasse einzuziehen.

Schmidt ist sicher, dass die Elf seines Widerparts Stale Solbakken, einst Trainer des 1. FC Köln, die Offensive suchen wird. "Kopenhagen braucht mindestens zwei Tore. Von daher stellen wir uns darauf ein, dass die Mannschaft mehr riskieren wird." Der Bayer-Mann fordert eine klare Linie seines Teams: "Wir müssen das sauber und reif herunterspielen."

Die Zuversicht ist groß: "Wir haben sehr viel Selbstvertrauen", meinte Bayer-Torhüter Bernd Leno nach dem Traumstart in allen drei Wettbewerben. Schmidt warnt indes vor Nachlässigkeiten oder einem Unterschätzen der Dänen, die in der "Superligaen" als zehnmaliger Meister aktuell nur Zehnter sind. Schmidt: "Wir müssen hochkonzentriert bleiben. Und wir glauben überhaupt noch nicht, dass wir durch sind."

Es ist schon zu Saisonbeginn ein gewaltiger Kraftakt mit vier Auftritten binnen zwei Wochen. "Wir müssen abwarten, ob wir das konstant auf den Platz bringen können", ergänzte Schmidt nach dem Erfolg beim BVB. Der Vollgas-Fußball, den der Neue seinen Profis abfordert, könnte zu einem Kräfteverschleiß führen. "Ich musste ganz schön auf die Zähne beißen", meinte Torjäger Stefan Kießling in Dortmund.

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