06.09.2014 - 00:00 Uhr
Sport

In Monza nicht in den Top 5 - Mercedes dominiert Vettel kommt einfach nicht in die Gänge

Zum Haareraufen: Weltmeister Sebastian Vettel ist derzeit ein gutes Stück von der Weltspitze entfernt. Auch in Monza läuft es noch nicht bestens. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Mercedes dominiert erwartungsgemäß auch in Monza. WM-Spitzenreiter Nico Rosberg und sein Teamkollege Lewis Hamilton teilten in den beiden Trainingseinheiten am Freitag die ersten Plätze unter sich auf. Der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel verpasste auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza indes zweimal den Sprung in die Top 5. "Mercedes hat die Nase vorn", konstatierte der jeweils deutlich distanzierte Red-Bull-Pilot illusionslos. "Ab Platz drei wird es eng."

Das Silberpfeil-Duo demonstrierte im Königlichen Park eindrucksvoll, dass es beim 13. Saisonlauf am Sonntag, 7. September (Start: 14 Uhr/RTL und Sky) dank seines PS-Vorteils klar favorisiert ist. Es sei denn, die beiden Streithähne krachen sich wie zuletzt beim Großen Preis von Belgien wieder in die Kiste.

Machtwort von Wolff

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat in dem eskalierenden Dauerzoff der beiden Titelkandidaten aber schon ein Machtwort gesprochen. "Wir müssten Entscheidungen treffen und als Konsequenz eine andere Fahrerpaarung haben", sagte Wolff in einem Interview dem britischen Sender BBC zum Fall einer erneuten Kollision der beiden Dauerduellanten. "Wenn wir nicht in der Lage sind, beide dazu zu bringen, dem Teamgeist von Mercedes zu folgen, dann müssen wir uns das eingestehen."

Vettel wies an der Stätte seines historischen Triumphes jeweils beträchtliche Rückstände auf. Im Vorjahr hatte er noch seinen insgesamt dritten Sieg auf dem 5,793 Kilometer langen Kurs bejubeln können. Force-India-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) kam am Freitag im Training auf die Ränge zehn und zwölf. Adrian Sutil (Gräfelfing) wurde 16. Am Vormittag hatte er seinen Sauber Testpilot Guido van der Garde überlassen müssen.

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