11.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Kaymer und Woods scheitern vorzeitig Golf

von Redaktion OnetzProfil

Louisville.(dpa) Tief gefrustet packte Martin Kaymer seine Koffer. Der US-Open-Champion aus Mettmann verpasste den Halbzeit-Cut bei der PGA Championship um einen Schlag. "Die Putts waren eigentlich nicht schlecht, nur wollte einfach nichts fallen. Das ist extrem frustrierend, vor allem, wenn Rory neben dir so viel reinmacht", sagte Kaymer. Nach einer 74er Runde auf dem Par-71-Kurs des Valhalla Golf Clubs in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky verabschiedete sich der Rheinländer mit einem Gesamtergebnis von 144 Schlägen. Der Nordire Rory McIlroy lief neben ihm zu großer Form auf und führte auch am dritten Tag das Feld an.

Neben Kaymer war das Turnier auch für Tiger Woods vorzeitig beendet. Der US-Amerikaner kam mit indiskutablen 148 Schlägen (74+74) ins Clubhaus. Er quälte sich mit Rückenschmerzen über den Platz. Das Turnier ging erst am Montagmorgen (MESZ) zu Ende.

Schwimmen

Phelps schwimmt nur hinterher

Irvine.(dpa) Katie Ledecky schwimmt bei den US-Titelkämpfen allen davon, Michael Phelps hingegen nur hinterher. Die 17-Jährige aus Washington stellte am Samstag (Ortszeit) über die 400 Meter Freistil in 3:58,86 Minuten einen neuen Weltrekord auf, Superstar Phelps präsentierte sich im kalifornischen Irvine nicht in Siegform. Über seine Nebenstrecken 100 Meter Freistil und 100 Meter Rücken wurde er Siebter und Sechster. Der dreimalige Olympiasieger und Weltrekordhalter musste zudem auf seiner Lieblingsstrecke 100 Meter Schmetterling eine knappe Niederlage einstecken. In 51,30 Sekunden kam er nach einem verpatzten Anschlag eine Hundertstelsekunde hinter Tom Shields als Zweiter ins Ziel. "Ich hasse es zu verlieren, mir ist es egal, ob mit einer Hundertstel oder fünf Sekunden. Aber das wird mich definitiv motivieren", sagte Phelps, der im Vorlauf in 51,17 noch Weltjahresbestzeit geschwommen war.

Schach

Dortmunder besiegt Weltmeister

Tromsø.(dpa) Großmeister Arkadij Naiditsch aus Dortmund ist bei der Schacholympiade in Tromsø ein Sensationssieg gegen Weltmeister Magnus Carlsen gelungen. Der 28 Jahre alte Spitzenspieler der deutschen Mannschaft zwang den Weltranglisten-Ersten aus Norwegen nach 62 Zügen zur Aufgabe. Dank des unerwarten Erfolges gewann Deutschland in der siebten Runde am Samstag mit 2;5:1,5 gegen die Olympiade-Gastgeber und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den 13. Platz.

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