26.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Kerber und Petkovic quälen sich bei US Open in die zweite Runde Hartes Stück Arbeit

Andrea Petkovic nahm einen kräftigen Schluck ihres selbst gemixten dunkelgrünen Smoothies. "Das hat mir ganz gut geholfen. Da sind verschiedene Gemüse und Obstsorten drin, auch Spinat", sagte die 26 Jahre alte Tennisspielerin aus Darmstadt nach ihrem mehr als zweistündigen Kraftakt bei den US Open.

Gewaltig anstrengen musste sich Angelique Kerber (Bild), um bei den US Open die zweite Runde zu erreichen. Die russische Qualifikantin Xenia Perwak verlangte der Kielerin bei deren 6:2, 3:6, 7:5-Erfolg in 2:17 Stunden alles ab. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Genau wie ihre Fed-Cup-Kollegin Angelique Kerber quälte sich Petkovic am Montag bei dem Grand-Slam-Turnier in New York in die zweite Runde und kommentierte ihren 7:6 (9:7), 1:6, 6:3-Erfolg gegen die tunesische Qualifikantin Ons Jabeur mehr erleichtert als euphorisch.

"Die erste Runde bei Grand Slams haben wir alle über die Jahre dämonisiert. Ich glaube, dass alle, egal, wie viel Erfahrung sie haben, riesige Angst haben, in der ersten Runde zu verlieren", sagte die an Nummer 18 gesetzte Petkovic und schränkte scherzend ein: "Bis auf Roger Federer, der ist die einzige Ausnahme."

Eine Stunde nach ihrem Match auf dem kleinen Außenplatz 5 hatte die Hessin ihre gute Laune wiedergefunden, nachdem sie gegen die Nummer 166 der Weltrangliste zuvor doch das eine oder andere Mal gehadert hatte. "Die erste Runde ist immer unheimlich stressig und eine Zitterpartie. Du denkst immer nur: Bitte nicht verlieren, bitte nicht verlieren", erzählte Petkovic. Sie trifft nun auf Monica Puig aus Puerto Rico, gegen die sie von drei Partien schon zwei verloren hat. "Sie ist auch sehr unangenehm. Aber es ist wichtig, dass ich aus den Erfahrungen von heute lerne", sagte Petkovic.

Nur wenige Minuten vor ihr hatte auch Kerber die Auftakthürde gemeistert. Die beste deutsche Spielerin kam gegen die russische Qualifikantin Xenia Perwak in 2:17 Stunden zu einem 6:2, 3:6, 7:5-Erfolg. "Ich war ein bisschen nervös, habe aber versucht, mich auf mich zu konzentrieren", sagte die 26-Jährige aus Kiel. Die Nummer sechs der Setzliste bekommt es bei der mit 36,2 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung jetzt mit der Chinesin Duan Ying-Ying oder Alla Kudrjawzewa aus Russland zu tun.

Bachinger überrascht

Für eine Überraschung bei den Herren sorgte Matthias Bachinger. Der Qualifikant aus Dachau setzte sich gegen den tschechischen Routinier Radek Stepanek mit 6:3, 6:2, 6:2 durch. Davis-Cup-Spieler Tobias Kamke dagegen schied als erster der insgesamt 14 deutschen Profis aus. Der 28-Jährige aus Lübeck musste sich dem Australier Matthew Ebden mit 4:6, 3:6, 6:7 (2:7) geschlagen geben.

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