Laface-Triathlet holt sich in Zell am See letzten Feinschliff
Richthammer für Hawaii gerüstet

Lothar Richthammer. Bild: exb

Zell/Kalmar. Lothar Richthammer hat Grund, sich auf den Herbst zu freuen: Der Weidener Triathlet überzeugte in Zell am See beim letzten Test vor der Ironman-WM auf Hawaii in sechs Wochen. Platz zwei in der Altersklasse 55 und die schnellste Radzeit auf dem schweren Kurs lassen auf einen Goldenen Oktober hoffen. Der Start beim Ironman 70.3 in Zell verlief für den Laface-Team-Triathleten wie die bisherigen drei Vorbereitungsrennen der Saison: Nach einem "gewohnt mäßigen Schwimmen im herrlichen Zeller See" stieg Richthammer nach 38 Minuten aufs Rad, um ebenso wie gewohnt die Aufholjagd zu starten: Die 90 Kilometer über den 1264 Meter hohen Hochfilzensattel bewältigte er in 2:34 Stunden - niemand in der Altersklasse war schneller. Auf der Laufstrecke blieb es eng bis zum Schluss. 1:35 Stunden für die 21 Kilometer reichten zu Platz zwei. Mit der Gesamtzeit von 4:57 Minuten ist Richthammer ebenso zufrieden wie mit der Platzierung: "Das Rennen war sehr stark besetzt."

Neben Richthammer waren fürs Laface-Team mit Florian Arnold, Malja Pick und Ralf Tipp weitere Athleten dabei. Währen Arnold ebenfalls einen starken Wettkampf in der AK 35 ablieferte und nach 5:15 Minuten das Ziel erreichte, erlebten Pick und Rupp eine außergewöhnliche Situation: Wegen eines Unwetters wurde das Rennen für 30 Minuten unterbrochen. Weil die Pause die Zeitnahme störte, gibt es für die beiden noch keine Platzierung und Endzeit.

Als echte Eisenmänner erwiesen sich Jürgen Weiß und Dietmar Wolfrath beim Ironman Schweden. In Kalmar machte den Startern neben der langen Distanz der heftige Wind vom Meer zu schaffen. Währen die beiden Starter vom Laface-Team Weiden den Test für Körper und Kopf gut bestanden, musste Teamkollegin Mala Wolfrarth nach dem Radfahren verletzt aufgeben.

Trotz der Wellen war das Schwimmen die einfachste Disziplin. Weiß benötigte für die 3,8 Kilometer 1:03, Wolfrath 1:15 Stunden. Besonders auf der sechs Kilometer langen Brücke zur Insel Öland war der Wind auf der Radstrecke heftig. "Auch auf der Insel kam man teilweise fast nicht vom Fleck", sagte Weiß. Deshalb sind die 5 Stunden, die Wolfrath für die 180 Kilometer benötigte, hoch einzuschätzen. Weiß ging nach 5:32 Stunden auf dem Rad zum Marathon.

Die tolle Stimmung und viele Zuschauer auf den drei Runden um Kalmar entschädigten etwas für die Strapazen. Weiß benötigte 3:55 Stunden, Wolfrath 3:41. Mit ihren Gesamtzeiten von 10:38 und 10:03 Stunden sind die beiden zufrieden.
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