Langehanenberg Dressur-Königin

Die neue Dressur-Königin Helen Langehanenberg stahl allen die Show - vor allem den schwachen Springreitern. Die 30-Jährige feierte in Göteborg den erstmaligen Gewinn des Dressur-Weltcups und beendete damit die mehrjährige deutsche Durststrecke. "Wir Deutschen können doch noch siegen", kommentierte die neue Bundestrainerin Monica Theodorescu. Gleich bei ihrem ersten Einsatz durfte sie einen ersten Platz bejubeln, während die schwachen Springreiter ein Debakel erlebten: Keiner ritt bis zur letzten Runde.

Platz 19 für Hans-Dieter Dreher war im Scandinavium von Göteborg das beste Ergebnis für die Reiter von Bundestrainer Otto Becker. Wie schon im Vorjahr hatten die deutschen Springreiter nichts mit dem Sieg zu tun, den sich am Sonntagnachmittag die US-Amerikanerin Beezie Madden sicherte. Die 49-Jährige aus New Jersey setzte sich im Stechen mit ihrem 14 Jahre alten Wallach Simon fehlerfrei gegen den Schweizer Steve Guerdat durch, der mit Nino zwei Abwürfe hatte.

Im Sattel des 13-jährigen Hengstes Damon Hill hatte Langehanenberg eine elegante Vorstellung gezeigt und 88,286 Prozentpunkte erhalten. Titelverteidigerin Adelinde Cornelissen aus den Niederlanden kam mit Parzival (86,214) auf Rang zwei.
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