05.04.2018 - 23:40 Uhr
Deutschland & Welt

Leipzig hofft dank Timo Werner RB besiegt Marseille mit 1:0

In einem temporeichen und hart geführten Viertelfinal-Hinspiel der Europa-League setzt sich Leipzig gegen Marseille durch. Das Rückspiel in Südfrankreich nächste Woche wird aber eine schwere Aufgabe.

Timo Werner jubelt nach seinem Tor zum 1:0-Sieg von RB Leipzig gegen Olympique Marseille. Bild: Sebastian Kahnert/dpa
von Agentur DPAProfil

Leipzig. Dank Timo Werner und dem ersten internationalen Zu-Null-Sieg darf sich RB Leipzig berechtigte Hoffnungen auf das Halbfinale der Europa-League machen. Der deutsche Vizemeister gewann am Donnerstag das Viertelfinal-Hinspiel gegen die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Olympique Marseille mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer einer intensiven und temporeichen Partie erzielte Torjäger Timo Werner in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1) vor 34 043 Zuschauern in der Red Bull Arena.

Ein Unentschieden würde den Leipzigern am Donnerstag kommender Woche beim Tabellendritten der französischen Ligue 1 zum Weiterkommen reichen. Auch eine Niederlage mit einem Tor Unterschied bei mindestens einem RB-Treffer wäre genug, um den Rekord des FC Villarreal einzustellen. Die Spanier waren in der Saison 2003/04 als bislang einziger Europapokal-Debütant in die Runde der besten vier Teams eingezogen. Allerdings muss sich die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl auf eine ganz schwere Aufgabe im Stade Vélodrome einstellen.

"Wir müssen dann noch einmal so ein Spiel wie heute machen", sagte Offensivspieler Emil Forsberg im Sender Sport1. "Das war eine harte und enge Partie mit vielen Zweikämpfen. Das 1:0 ist ein gutes Ergebnis." Torschütze Werner erklärte: "Am Ende waren wir platt, es war eine intensive Begegnung."

Noch bevor das Attacke-Duell der beiden forsch aufspielenden Mannschaften angepfiffen wurde, ging RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in der seit Monaten anhaltenden Diskussion um den Leipziger Coach in die Offensive. "Hasenhüttl wird in der kommenden Saison unser Trainer sein", sagte er bei Sport1. Womöglich ja sogar als Europa-League-Sieger. Die Mannschaft des 50 Jahre alten Österreichers, der trotz Dreijahresvertrags bis Ende Juni 2019 als Kandidat beim FC Bayern und Borussia Dortmund gehandelt wurde, versuchte jedenfalls von Beginn an, den weiteren Weg in der internationalen Premieren-Saison der Sachsen zu ebnen.

In der hektischen Schlussphase des ersten Abschnitts mit einer Schwalbe von Leipzigs Angreifer Jean-Kevin Augustin und zwei Rettungstaten durch RB-Torhüter Peter Gulacsi gelang den vor dem Wechsel meist feldüberlegenen Gastgebern das Tor des Tages. Timo Werner erzielte das 1:0 nach einem Konter.

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