04.04.2018 - 23:24 Uhr
Deutschland & Welt

Leipzig will "Großes" erreichen In der Europa-League gegen Marseille

Leipzig. Neapel, St. Petersburg - nun Marseille: Inmitten der wilden Spekulationen um die Zukunft von Trainer Ralph Hasenhüttl will RB Leipzig den nächsten Schritt zu bleibendem internationalem Ruhm machen. "Wir wollen etwas Großes erreichen", verkündete Offensivmann Emil Forsberg vor dem Hinspiel des Viertelfinales der Europa-League gegen Olympique Marseille. Bis zum Endspiel in Lyon ist es nicht mehr so weit, und noch nie gewann bisher ein deutscher Verein die Europa-League.

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl freut sich auf das Viertelfinal-Hinspiel der Europa-League: Die Leipziger treffen heute auf Olympique Marseille. Bild: Jan Woitas/dpa
von Agentur DPAProfil

Im Heimduell an diesem Donnerstag (21.05/Sky und Sport1) gegen die personell angeschlagenen Franzosen ist eines schon mal gewiss: Vor einer erneut deprimierenden Kulisse wie im Achtelfinale gegen den FC Zenit St. Petersburg mit nicht mal 20 000 Zuschauern muss RB in der eigenen Red Bull Arena nicht antreten. 30 000 Tickets sind bereits verkauft. Und sie dürfen sich auf einen Gegner freuen, dessen namhafter Sportdirektor Andoni Zubizarreta schon ankündigte: "Wir werden auch attackieren."

Die Kreativ- und Offensivabteilungen beider Teams können sich sehen lassen. Forsberg, Timo Werner, Naby Keita, der Franzose Jean-Kévin Augustin und Marcel Sabitzer bei den Leipzigern, die sich von den Dauerdiskussionen um einen neuen Vertrag oder aber einen vorzeitigen Wechsel von Coach Hasenhüttl nach dieser Saison nicht ablenken lassen wollen. Bei Marseille heißen sie Florian Thauvin, Lucas Ocampos, Maxime Lopez und Dimitri Payet - Vizeeuropameister und einer der Heroen der Équipe Tricolore bei der Heim-EM vor zwei Jahren. RB ist also gewarnt. Erst recht, nachdem die Mannschaft sowohl gegen Neapel als auch gegen St. Petersburg nach guten Hinspielergebnissen jeweils noch gewaltig zittern musste.

"Es geht in erster Linie darum, die Balance zu schaffen. Wieviel Risiko gehst du im ersten Spiel, wenn du weißt, du spielst zu Hause", sagte RB-Kapitän Willi Orban. Der Abwehrchef wird allerdings im Hinspiel fehlen, er ist gesperrt. Den Gästen steht der wichtigste Mann in der Abwehr allerdings auch nicht zur Verfügung, Adil Rami fehlt verletzt vermutlich auch im Rückspiel. Auf keinen Fall in beiden Partien ist Stammkeeper Steve Mandanda (Muskelriss) dabei.

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