Lizenz wahrscheinlich nur mit Kühnes Hilfe
HSV keine Perle der Stadt mehr

Hamburg. In der bedrohlichsten Lage der Vereinsgeschichte hat Investor Klaus-Michael Kühne ein klares Bekenntnis zum Hamburger SV vermieden. Der Abstiegskandidat ist im Lizenzierungsverfahren für die nächste Saison auf finanzielle Hilfe angewiesen. "Es kommen auch mal bessere Zeiten. Im Augenblick haben wir keine guten Zeiten, was den Fußball anbetrifft", meinte Kühne bei der Eröffnung seines Luxus-Hotels The Fontenay. Ohne einen Bundesligisten HSV habe Hamburg seiner Ansicht nach nur noch zwei Perlen: die Elbphilharmonie und sein Hotel.

Nach dem Absturz ans Tabellenende nimmt die Diskussion um die Lizenz des HSV in der nächsten Saison an Fahrt auf. Der "Kicker" sieht die Spielberechtigung in Gefahr. Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann widerspricht: "Ich sage: Wir kriegen es hin!", verkündete der HSV-Präsident am Sonntagabend. Der HSV werde auch in der nächsten Saison "ein gutes Mitglied des bezahlten deutschen Fußballs" sein, beteuerte Hoffmann. Die Lizenzunterlagen sind eingereicht worden. Das Prüfungsverfahren ziehe sich noch zwei Monate hin, warf der neue starke Mann beim Dauer-Krisenclub ein, "und dann werden wir eine Lizenz für die 1. und 2. Liga hinbekommen, möglicherweise mit Hilfe von Herrn Kühne".
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