03.09.2014 - 00:00 Uhr
Sport

Mit dem 3:0 gegen St. Pauli schweres Auftaktprogramm stark gemeistert Fürth mit Ambitionen

(dpa/mr) Den 5:1-Derbysieg gegen den 1. FC Nürnberg hatten sie gefeiert wie einen Aufstieg, diesmal gaben sich die Profis der SpVgg Greuther Fürth zurückhaltender.

Kapitän Wolfgang Hesl (orangefarbenes Trikot) und seine Truppe feiern ihren Erfolg gegen St. Pauli. Bild: dpa
von Redaktion OnetzProfil

Nach dem 3:0-Erfolg über den FC St. Pauli am Montagabend hat der fränkische Fußball-Zweitligist die Lücke zur Spitzengruppe geschlossen und ist bis auf einen Punkt an Tabellenführer VfL Bochum dran. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hatten viel Feuer und haben energisch aufs Tor gespielt", bilanzierte ein zufriedener Trainer Frank Kramer.

Aus dem schweren Auftaktprogramm mit Bochum, Bundesliga-Absteiger Nürnberg, Ingolstadt und St. Pauli als Gegner holte die Spielvereinigung akzeptable sieben Zähler. "Es ist klar, dass wir wieder vorne mitspielen möchten", sagte Fürths Sportlicher Leiter Martin Meichelbeck. In der Vorsaison hatte das Team den sofortigen Wiederaufstieg denkbar knapp verpasst. Erst in der Relegation scheiterten die Fürther wegen der Auswärtstorregel am Hamburger SV, der den ersten Abstieg in seiner Bundesliga-Geschichte noch gerade so abwenden konnte.

Gegen einen anderen Hamburger Verein - den FC St. Pauli - unterstrich das "Kleeblatt" nun wieder seine Qualitäten aus der vergangenen Saison. "Es ist entscheidend, dass wir mit diesem Feuer und dieser Überzeugung von uns selbst immer auftreten", sagte Trainer Kramer, der dank Toren von Kacper Przybylko (21. Minute), Zsolt Korcsmar (23.) und Florian Trinks (52.) einen nie gefährdeten Heimsieg seiner Elf sah. "Dieser Gegner liegt mir scheinbar", sagte Przybylko, der bereits im Vorjahr für Arminia Bielefeld einen Doppelpack gegen St. Pauli erzielt hatte.

Eine verlässliche Waffe der Fürther waren diesmal auch die Standardsituationen. "Bei meinem Freistoß war sicherlich auch eine große Portion Glück dabei", erklärte Torschütze Trinks, für den "entscheidend war, dass wir nach der Halbzeit nicht aufgehört haben". Nach der Pleite in Ingolstadt hat Fürth leistungsmäßig einen Sprung gemacht und am Montag erneut seine Heimstärke demonstriert. Alles gut ist aber noch nicht: "Es gibt in der Länderspielpause noch viel zu tun, viele Abläufe, die wir einschleifen können", sagte Kramer.

Hesl gegen Ziereis

Die Partie am Montagabend war auch das Duell zweier aus dem Kreis Schwandorf stammender Profis. Bei den Fürthern hütete Wolfgang Hesl einmal mehr souverän das Tor. Beim FC St. Pauli kam Philipp Ziereis zu seinem ersten Zweitligaeinsatz in dieser Saison. Der Fußballer aus Schwarzhofen spielte in der Defensive die 90 Minuten durch. Ziereis war vor gut einem Jahr vom SSV Jahn Regensburg nach Hamburg gewechselt.

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