23.02.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Mögliches Königsklassen-Verbot Leipzig bleibt cool

Leipzig. Der Rummel um ein angeblich drohendes Champions-League-Verbot für RB Leipzig prallt an Trainer Ralph Hasenhüttl ab. "So viel ich weiß, hat Deutschland vier Startplätze. Drei fix und einen mit Qualifikation", sagte er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Leipzig. "Wenn sich vier Mannschaften qualifizieren und die Uefa hergeht und sagt, den wollen wir nicht dabei haben, dann lassen Sie die Mal entscheiden", betonte der Österreicher: "Schaun mer ma, was passiert." Das ganze sei kein Thema in der Mannschaft.

Trainer Ralph Hasenhüttl und seine Spieler bleiben ganz ruhig - zumindest nach außen. Die Gerüchte um ein mögliches Startverbot in der Champions-League würden in der Mannschaft nicht thematisiert. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Dafür ist es eines in der Öffentlichkeit. Die "Salzburger Nachrichten" hatten am Mittwoch geschrieben, dass die von Red Bull unterstützten Teams RB (RasenBallsport) Leipzig und RB (Red Bull) Salzburg bei einer erfolgreichen Qualifikation möglicherweise nicht beide in der europäischen Fußball-Meisterklasse starten dürften. Die Uefa hatte dies umgehend als "Spekulation" bezeichnet. Allerdings hatte ein Sprecher mit Verweis auf die entsprechenden Artikel auch gesagt: "Wir haben in der Tat Regeln, die die Integrität des Wettbewerbs und das Thema der Mehrfach-Eigentümer betreffen."

Auf der Seite redbulls.com firmieren die Wappen der beiden Clubs im Portfolio der RB-Eishockey- und Fußball-Clubs weiter nebeneinander. Jedoch mit dem Hinweis unter dem Emblem des Salzburger Clubs: "Offizieller Sponsor Red Bull". Zudem wurde das Modell mit nur einem Sportdirektor für beide Vereine vor der Saison 2015/2016 beendet.

Für den Leipzig-Coach ist der Weg bis dahin (Champions-League) jedoch "noch verdammt weit, deswegen mache ich mir über solche Dinge im Moment noch gar keine Gedanken", sagte er und versicherte: "Aber ich weiß, dass ich in einem Verein arbeite, wo sehr viele Menschen sich darüber enorm viele Gedanken machen. Bestimmt mehr als die 'Salzburger Nachrichten', die ja nicht die Pressestelle der Uefa sind."

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