Nach 1:3-Niederlage bei St. Pauli ist Optimismus bei "Löwen"-Trainer weg
Wieder nichts mit Aufstieg

Am Samstag, dem 13., platzten die vagen Aufstiegsträume des Fußball-Zweitligisten 1860 München wohl endgültig. "Mit dieser Niederlage dürfte die Sache endgültig vorbei sein", rechnete "Löwen"-Trainer Alexander Schmidt nach dem 1:3 (0:1) beim FC St. Pauli vor. Vor 28 892 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Millerntor-Stadion hatten Geburtstagskind Daniel Ginczek (34.) sowie Fin Bartels (70./74.) die Tore der Hanseaten erzielt und damit die wohl letzten Hoffnungen der Gäste auf Platz drei zerstört. Der Treffer von "Löwen"-Stürmer Rob Friend (73.) war zu wenig.

Auch ohne sieben fehlende Leistungsträger bestimmte St. Pauli das Geschehen und hätte vor der Pause mehr als nur das eine Tor erzielen können. Nach dem Wechsel kam 1860 wie erwartet auf. Friend kämpfte, konnte aber beste Gelegenheiten nicht nutzen (56./60.). Auf der anderen Seite machte es Bartels mit dem entscheidenden Doppelschlag besser. Es waren die Saisontreffer fünf und sechs für den Mittelfeldakteur.
"Unterm Strich ist es so: Wenn du die vielen Chancen nicht nutzt, dann kannst du eben nicht den Platz als Sieger verlassen", bilanzierte Schmidt bitter. Dies sah auch "Löwen"-Kapitän Benjamin Lauth so: "Obwohl wir viele Torchancen hatten, fehlte uns im Abschluss immer die letzte Kleinigkeit."

Dank eines Treffers in der Nachspielzeit hat der 1. FC Köln mit dem 1:0-Sieg gegen den VfR Aalen die Aufstiegsambitionen in der 2. Fußball-Bundesliga untermauert und zumindest bis Montag Rang drei zurückerobert. Grund zum Feiern hatte auch Peter Neururer bei seinem Trainer-Comeback: Mit VfL Bochum gewann er bei Energie Cottbus mit 2:0 (0:0) und verließ die Abstiegsränge.
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