Nach 2:1 über Frankreich im WM-Endspiel gegen Nigeria
Däbritz steht mit der U20 im Finale

Die U-20-Frauen können den dritten Titel in diesem Sommer für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) perfekt machen. Die von Maren Meinert trainierten Juniorinnen sind in Montréal durch ein 2:1 (1:1) gegen Frankreich in das WM-Finale eingezogen. "Ich habe nach dem Schlusspfiff vor Erleichterung geweint und zuerst noch gar nicht realisiert, dass wir das Finale erreicht haben", sagte die künftige Freiburgerin Manjou Wilde.

Im Kampf um Titel trifft das deutsche Team, in dem die Ebermannsdorferin Sara Däbritz die komplette Partie durchspielte, am Sonntag an gleicher Stelle auf Nigeria. Die Afrikanerinnen erreichten das Finale durch ein beeindruckendes 6:2 gegen Nordkorea in Moncton. "Nigeria ist nicht umsonst im Endspiel, sie haben ihr Halbfinale souverän mit 6:2 gewonnen. Aber komme was wolle, wir sind bereit", betonte Wilde. Sie und ihre Mitspielerinnen können nach den Weltmeistern um Bundestrainer Joachim Löw und den U-19-Europameistern dem DFB den nächsten Titel in diesem Sommer bescheren.

"Nur fünf Prozent weniger an Teamgeist, und wir hätten es nicht geschafft. Wenn man sieht, wie jede für jede rennt, wie die Spielerinnen für sich kämpfen, dann ist das eine einzigartige Teamleistung", sagte Meinert. Pauline Bremer brachte die DFB-Auswahl in der zwölften Minute in Führung. Nach dem Ausgleich durch Griedge Mbock Bathy kurz vor der Pause entschied Lena Petermann mit ihrem Treffer in der 81. Minute die Partie.

"Sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht, viele Kombinationen gezeigt und Chancen herausgespielt. Da hatten wir das eine oder andere Mal schon richtig Glück", sagte Bremer zu den Französinnen, die die Vorrunde mit drei Siegen und 12:1 Toren abgeschlossen hatten. "Im Fußball gewinnt eben der, der mehr Tore schießt, und das waren glücklicherweise wir", fügte Bremer an. Die DFB-Juniorinnen nahmen zugleich erfolgreich Revanche für das Aus bei der U-19-EM im vergangenen Jahr gegen Frankreich.
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